Kreisliga A3
: Johannsen übernimmt B-Ligist Pfalzgrafenweiler nach Saisonende

Am vorletzten Spieltag A3 stehen noch Entscheidungen an, während Haiterbach den Relegationsplatz fast sicher hat und Tumlingen-Hörschweiler eine positive Saison bilanziert.
Von
Volker Haag
Oberndorf
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Für den SV Tumlingen Hörschweiler erwies sich Haiterbach als Stolperstein.

Wagner

Dem TSV Haiterbach reicht bereits ein Unentschieden gegen die abstiegsbedrohte SGM Bildechingen/Nordstetten, um den Relegationsplatz nach oben endgültig zu sichern. Auf den Sportplätzen in Gündringen und Tumlingen geht es derweil um wichtige Punkte im Abstiegskampf.

Haiterbach ist auf Relegationskurs

Der SV Tumlingen-Hörschweiler wird die Saison mit seinem Trainerduo Klaus Glöckle und Matthis Johannsen aller Voraussicht nach auf dem dritten Tabellenplatz beenden. Den zweiten Rang wird sich der TSV Haiterbach dagegen kaum noch nehmen lassen. Für die endgültige Absicherung fehlt nur noch ein Punkt aus den verbleibenden zwei Partien.

Spielertrainer Matthis Johannsen zieht dennoch ein positives Fazit seiner ersten Trainerstation: „Mein Heimatverein konnte in der vergangenen Saison knapp den Abstieg verhindern und jetzt werden wir die Runde wohl auf dem dritten Tabellenplatz beenden.“ Eine kleine Enttäuschung bleibe dennoch, da sich Tumlingen-Hörschweiler lange ein enges Duell mit Haiterbach um den Relegationsplatz geliefert hat.

Die Haiterbacher erwiesen sich in dieser Saison allerdings mehrfach als Stolperstein für den Lokalrivalen. Innerhalb einer Woche trafen beide Teams sowohl im Bezirkspokal-Viertelfinale als auch in der Liga aufeinander – beide Partien gewann der TSV Haiterbach. „Die Niederlage im Pokal war knapp, eine Woche später waren wir beim 0:5 allerdings chancenlos und haben einen gebrauchten Tag erwischt“, erinnert sich Johannsen.

Entscheidend verloren die Waldachtäler den Anschluss an Haiterbach letztlich bei der Heimniederlage gegen Oberschwandorf (1:5) sowie beim 1:1 in Gündringen. „Diese beiden Spiele sind aus unserer Sicht unglücklich verlaufen.“

Die Entwicklung der Mannschaft bewertet der Ex-Wittendorfer Johannsen insgesamt positiv: „Ich habe versucht, meine Erfahrungen aus der Landesliga vor allem an die jüngeren Spieler weiterzugeben.“ Auch die Zusammenarbeit mit Klaus Glöckle hebt er hervor: „Klaus ist ein sehr feiner Mensch, die Zusammenarbeit hat mir großen Spaß gemacht.“

Etwas überraschend verlässt Matthias Johannsen nach nur einem Jahr seinen Heimatverein und wird künftig gemeinsam mit seinem Bruder Luis den B-Ligisten Phönix Pfalzgrafenweiler trainieren. „Das hat ausschließlich private Gründe. In Pfalzgrafenweiler bot sich die Chance, gemeinsam ein Team zu übernehmen. Sportlich sehe ich das nicht als Rückschritt.“

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