Kreisliga A1
: SG Hallwangen will Endspiel vermeiden und direkt die Liga halten

Noch zwei Spieltage sind es in der Kreisliga A1. Während die Frage um den Relegationsplatz noch offen ist, gibt es auch noch direkte Abstiegsplätze zu vergeben.
Von
Volker Haag
Oberndorf
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Die SG Hallwangen muss gegen die bereits abgestiegenen Klosterreichenbacher ran.

Wagner

Am vorletzten Spieltag steht vor allem der Abstiegskampf im Vordergrund. Welche Vereine folgen den bereits als Absteiger feststehenden VfR Klosterreichenbach, SV Betzweiler-Wälde und dem SC Kaltbrunn in die Liga sorgenlos? Für den SV Alpirsbach-Rötenbach und ihren Trainer Stephan Schwenzer läuten die Alarmglocken ganz gewaltig. Nur bei einem Heimerfolg gegen den SV Betzweiler-Wälde bleibt die Hoffnung für die Klosterstädter am Leben. Die SG Herzogsweiler-Durrweiler ist ebenfalls unter Zugzwang und wird wohl oder übel die Auswärtspartie in Kaltbrunn für sich entscheiden müssen. Gleiches gilt für die SG Hallwangen, die aktuell den ersten Nichtabstiegsplatz inne hat.

Am anderen Tabellenende sticht die Partie zwischen dem SV Mitteltal-Obertal und dem SV Glatten heraus. Die Gelb-Schwarzen wollen den zweiten Tabellenplatz im Murgtal verteidigen und könnten mit einem Sieg einen großen Schritt in Richtung Relegationsplatz beschreiten. Die TSG Wittershausen steht ebenfalls mit der Auswärtspartie bei der Freudenstädter Zweiten vor einer schweren Aufgabe. Die Kurstädter sind noch nicht gesichert, wären aber bei einem Heimerfolg gegen den Tabellendritten so gut wie durch.

Ausgerechnet in dieser entscheidenden Phase der Saison steht Hallwangens Spielertrainer und Goalgetter Konstantin Krej seiner Mannschaft aufgrund einer Schnittverletzung an der Hand nicht zur Verfügung. Nachdem die Hallwanger vor dem deutlichen Auswärtserfolg in Wittershausen vier Spiele lang nicht dreifach gepunktet haben, rutschten sie wieder in die Abstiegszone hinein. Der Sieg beim Spitzenteam in Wittershausen war aus Hallwanger Sicht Gold Wert. Zumal die deutliche Schlappe gegen den SV Glatten (3:8) am Selbstvertrauen der Mannschaft gerüttelt hat. „Die Art und Weise der Niederlage in Glatten war schon extrem bitter für uns. Wir haben dort vor allem defensiv sehr schlecht ausgesehen. Das mussten Marco Hayer und ich im Training ansprechen. Der Sieg in Wittershausen hat uns gut getan, wenn wir auch in der Anfangsphase einige knifflige Situationen zu überstehen hatten“, gibt Krej Einblicke.

Schwierige Phase

Nun sind die Vorgaben für die letzten Spiele sind klar gesetzt. „In Klosterreichenbach müssen wir die drei Punkte holen und darauf hoffen, dass die SG Herzogsweiler-Durrweiler ihr Spiel in Kaltbrunn nicht gewinnen wird. Ansonsten steht uns noch ein Endspiel am letzten Spieltag in Durrweiler ins Haus.“

In Durrweiler dabei?

Hallwangens an der linken Hand lädiertem Spielertrainer hofft darauf, dass er zumindest für das letzte Saisonspiel in Durrweiler wieder seiner Mannschaft auf dem Platz zur Verfügung stehen wird. Ein Abstieg soll unter allen Umständen vermieden werden.

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