Kreisliga A1: Noch eine offene Rechnung mit dem 1. FC Egenhausen

Gegen Philipp Steeb (in Gelb) und den 1. FC Egenhausen will der VfR Klosterreichenbach zeigen, dass man dazu bereit ist, oben in der Tabelle mitzumischen.
Andreas ReutterZwei Partien stechen am regulär 20. Spieltag heraus. In Egenhausen will sich der VfR Klosterreichenbach für die Hinspielniederlage revanchieren. Am Tabellenende kommt es in Wittendorf an der langen Furche zu einer richtungsweisenden Partie im Abstiegskampf. Die SGM Wittendorf/Lombach/Loßburg könnte mit einem Sieg den SV Glatten in der Tabelle überholen.
Die Murgtäler des VfR Klosterreichenbach haben sich durch den verdienten Heimerfolg vom Vorsonntag gegen den Tabellenvierten aus Hallwangen wieder ins Gespräch gebracht. Ob die Murgtäler aber noch in der Lage sind, ganz oben anzugreifen, wird auch die bevorstehende Partie gegen den Tabellenzweiten aus Egenhausen am Sonntag unter Beweis stellen.
Markus Neuchel hört auf
Für Klosterreichenbachs Trainer Markus Neuchel wird am Ende der Saison als Trainer bei den Murgtälern endgültig Schluss sein. „Bastian und Pascal Fischer werden ab der kommenden Saison die Mannschaft trainieren. Ob ich dann noch ein Traineramt an anderer Stelle übernehmen werde, ist unklar.“
Neuchel war damit insgesamt acht Jahre mit Unterbrechung beim VfR als Trainer tätig. Höhepunkt war ohne Zweifel der Aufstieg in die Bezirksliga 2012, auf den im folgenden Jahr der sofortige Abstieg folgte. In den letzten beiden Spielzeiten belegten die Murgtäler immer den dritten Abschlussrang. Ob die Mannschaft von Markus Neuchel noch in Aufstiegsrennen eingreifen wird können, ist zumindest nicht ausgeschlossen.
Verjüngung des Teams geht weiter
Ein Fingerzeig dafür dürfte das kommende Spiel beim Tabellenzweiten in Egenhausen sein. Steht Neuchel sein kompletter Kader zur Verfügung, gehören die Murgtäler sicherlich zu den Topmannschaften der Liga. Einige Leistungsträger wie Bastian Fischer oder auch Julian Heinzelmann werden sicher aber in absehbarer Zeit ihre Laufbahn beenden. Für Neuchels Nachfolger steht damit eine weitere Verjüngung des Teams ganz oben auf der Liste.
Personell könnte der VfR sicherlich den einen oder anderen Neuzugang in Zukunft gebrauchen. „Bei unserem kleinen Kader darf nicht viel passieren. Die zweite spielt schon seit Wochen nur im Neunermodus.“ Zwei Spieler werden in der kommenden Saison aus der A-Jugend ausscheiden. Von den Nachwuchsspielern hat sich Hendrik Schneider in den letzten zwei Spielzeiten mit seinen 19 Jahren zum Leistungsträger entwickelt. „Hendrik weiß, wo das Tor steht und ist vielseitig einsetzbar“, sagt sein Trainer. Schneider ist mit zwölf geschossenen Toren der torgefährlichste Spieler in Reihen des Tabellensechsten.