Kreisliga A Staffel 1: SV Huzenbach muss liefern

Spannung im hinteren Tabellendrittel: Der SV Glatten (in Gelb) ist ein direkter Konkurrent des SV Huzenbach im Abstiegskampf.
Andreas WagnerAn der Tabellenspitze möchte im Spitzenkampf der 1.FC Egenhausen den Siegeszug der SG Herzogsweiler-Durrweiler stoppen. Den beiden anderen Topteams Dornstetten und Dietersweiler stehen ebenfalls schwere Spiele bevor.
Für den SV Huzenbach und seinen Spielertrainer Pascal Abberger beginnt mit der Auswärtspartie bei den Sportfreunden Aach die ganz heiße Phase im Abstiegskampf.
Die Murgtäler kämpfen mit dem SV Glatten, dem Phönix aus Pfalzgrafenweiler sowie der SGM Wittendorf/Lombach/Loßburg um den Klassenerhalt. Zuletzt kam die Mannschaft von Pascal Abberger über ein Unentschieden gegen die Baiersbronner Zweite nicht hinaus – sicher ein kleiner Rückschlag in Sachen Ligaverbleib.
Bittere Unentschieden
„Dass wir gegen die Baiersbronner Zweite und zuvor gegen Ettmannsweiler nur unentschieden gespielt haben, ist bitter. In beiden Spielen hatten wir genug Torchancen, um die Spiele für uns zu entscheiden.“
Jeder Punkt kann entscheiden
Im knappen Abstiegsrennen können am Ende wenige Punkte den Unterschied ausmachen, wer in der Liga drinbleibt. Dass sich die Huzenbacher in dieser Saison so schwer tun, hat sich bereits zum Ende der vergangenen Saison angedeutet. Im letzten Jahr unter der Regie von Huzenbachs Trainer Michael Schwenk beendete der SVH die Saison nur noch als Tabellenelfter.
Schwieriger als erwartet
Pascal Abberger, der seit dieser Saison in die Rolle seines Vorgängers und Mentors Michael Schwenk geschlüpft ist, hätte sich die Saison nicht so schwer vorgestellt. „Wir wussten schon, dass es durch den verschärften Abstieg in der Liga noch einmal schwerer würde, auch für uns. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir in den verbleibenden Spielen noch die notwendigen Punkte holen, die dann zum Klassenhalt reichen werden.“
Zu diesem Zweck konnte Abberger mit Michael Günter und Chris Haist zwei ehemalige Spieler dazu bewegen, auszuhelfen. Beide hatten eigentlich ihre Fußballschuhe bereits an den Nagel gehängt.
Routiniers „tun uns gut“
Die beiden alleine werden es aber nicht richten können. Das weiß auch Huzenbachs Trainer. „Die beiden tun uns mit Erfahrung richtig gut und die Jungen können sich an ihnen orientieren.“
Abberger hofft auch noch darauf, dass Lukas Merkel im Ligaendspurt noch das eine oder andere Spiel wird absolvieren können.
Einer für 20 Tore
Merkel fiel fast ein ganzes Jahr verletzungsbedingt aus und ist im Normalfall sein wichtigster Offensivspieler. „Lukas ist locker für 20 Tore in einer Saison gut, und sein Fehlen hat sich doch bemerkbar gemacht. Das konnten wir nicht kompensieren.“
Gut aus Huzenbacher Sicht, dass sie es noch aus eigener Kraft richten können. Sie treffen mit dem SV Glatten und der SGM Wittendorf/Lombach/Loßburg an den letzten beiden Spieltagen noch auf direkte Konkurrenten. Es dürfte bis zum Ende der Saison auch in Sachen Ligaverbleib spannend werden.
Trainerfrage geklärt
Unabhängig davon, ob die Murtgäler die Klasse halten werden, ist die Trainerfrage für die kommende Saison bereits geklärt. Pascal Abberger wird sein Amt als Spieletrainer abgeben. Für ihn wird Benjamin Lindner kommen.
Ob Abberger der Mannschaft als Spieler erhalten bleibt, ist noch offen. „Gut möglich, dass ich vorerst meine Schuhe ganz an den Nagel hängen werde. Ich brauche jedenfalls als Trainer eine Pause. Mit Benjamin hat der Verein aber eine sehr gute Lösung gefunden.“