Kreisliga A 1
: Auftakt mit Eröffnungsspiel in Villingendorf

Zur Einstimmung auf die neue Saison der Kreisligafußballer findet am Freitag in Villingendorf das erste Spiel statt.
Von
Holger Rohde
Oberndorf
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Stefan Schatz (Zweiter von links), Spielertrainer der SpVgg Bochingen, muss mit seinem Team beim SV Heiligenzimmern antreten und hofft auf einen optimalen Start.

Bernd Müller

Eine Saison mit einigen Unbekannten und Fragezeichen bezüglich der 2. Runde der Bezirksreform für die sieben Clubs aus dem Kreis Rottweil.

Wie in der Vorsaison in der Bezirksliga werden die Spielklassen zusammengeführt. Aus vier A-Klasse-Staffeln werden bis Juni 2026 drei. Um eine Ausgewogenheit zu schaffen, werden aus vier Staffeln drei gebildet. Dabei werden die 14 Teams aus dem Kreis Rottweil mit je sieben in der A1 und A2 mit 14 Teams aus dem Zollern-Alb-Kreis gemischt. In den Staffeln A3 und A4 passiert dies analog mit den Vereinen aus Zollern und dem Kreis Tuttlingen/Villingen-Schwenningen.

Frischer Wind durch neue Trainer

Frischen Wind bringen in der A1 direkt zahlreiche neue Trainer. Beim SV Villingendorf freut sich Kreschnik Hajredini auf seinen Einstand. „Es wird eine schöne Aufgabe beim SVV und der Start mit einem Derby gegen einen disziplinierten und kampfstarken Gegner könnte interessanter nicht sein“, so der Gymnasial-Lehrer. Die Saison wird uns von Beginn an alles abverlangen, wachsam zu sein. „Wir wollen mutig und zielgerichtet nach vorne spielen. Es wird eine anstrengende Runde mit dem Qualifikations-Modus. Es wird viele Absteiger geben. Da kommt es auf die Frische gegen Ende der Spiele an.“ Das Splitting hat für Hajredini indes Vor- und Nachteile. Die einen Gegner kennt man noch, die Lokalderbys. Andererseits gegen die unbekannten neuen Teams gibt es mehr Beobachtungsarbeit. Sicherlich sind Spiele unter der Woche mit weiten Fahrten etwas schwieriger.“

Marius Beiter fällt noch aus

Bei der SG Irslingen/Epfendorf bekommt Trainer Axel Storz mit Spieler-Trainer Marco Tümpel (kam vom SV Harthausen) einen zweiten Kollegen. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit, wir profitieren beide voneinander“, so Tümpel. Storz merkt indes an, „dass wir in der Vorbereitung viele Ausfälle hatten. Torjäger-Neuzugang Marius Beiter (vom VfB Bösingen) ist noch immer verletzungsbedingt nicht fit.

Neu auf der Trainerbank ist Mladen Nikolic beim Absteiger SV Waldmössingen. „Die SpVgg. Bochingen, ein weiterer Absteiger, vertraut weiterhin Spielertrainer und Torjäger Stefan Schatz und hat Ugur Akbaba an Bord.

Markus Federle mischt wieder mit

Neu ist beim Aufsteiger SG Schörzingen/Zepfenhan Trainer Markus Federle. Der frühere Verbandsliga-Torjäger des FV 08 Rottweil und Ex-Trainer des SV Seedorf hat ein klares Ziel: „Als Neuling immer den Klassenerhalt.“ Mit 40-Tore-Mann Simon Henle gibt es einen Unterschiedsspieler der besonderen Art. Die neue SG Hardt/Lauterbach II wird vom früheren Verbands- und Landesligaspieler Hendrik Berg (SV Seedorf, FC Bad Dürrheim) gecoacht, „wobei wir einen großen Kader für zwei Teams erst einmal herauskristallisieren mussten, und nun zwei schlagkräftige Teams haben, mit dem Ziel die Liga zu halten.“

Kontinuität

Kontinuität ist bei der SG Dunningen/Seedorf II angesagt. Andreas Schmeisser und und Marco Thieringer bilden weiterhin das Spielertrainerduo. Neben Routinier Darius Gutekunst gibt es im Unterbau „viele junge Spieler mit Entwicklungsperspektive in Richtung Landesliga.“

Einer der ersten Abstiegskandidaten scheint der Türk SV Schramberg zu sein. Grund ist, dass Spielertrainer Armin Dzenanovic zwar seinen Torjäger Sacir Alimanovic weiter an Bord hat. „Wir haben jedoch einige Spieler abgeben müssen, von daher wird es eine schwere Saison für uns“, verließen Bilal Al-Nohayter (SG Mönchweiler/Peterzell), Cosmin Prodan, Benjamin Alili (SG 08 Schramberg) den Verein.

Wo sich alle RW-Trainer einig zu sein scheinen: „Die Zollern-Clubs sind schwer einzuschätzen.“ Absteiger SV Heiligenzimmern oder den starken TSV Boll mit dem früheren Verbandsliga-Spieler Fabio Gallinaro (FC 08 Villingen, FC 07 Albstadt), der schon zahlreiche Trainerstationen in alleine drei verschiedenen WFV-Bezirken hatte, werden neben dem zweiten Absteiger FV Bisingen genannt.

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