Jugendfußball bei der TSG Balingen
: U19 verspielt 4:1-Führung, U15 verliert in Freiberg

Die Balinger U15 und U19 starten beide unglücklich in die neue Saison in der Junioren-Oberliga.
Von
Simon Bisinger
Oberndorf
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Mehmet Akbaba hatte in Reutlingen Pech beim Wechseln.

Kara

Für die U19 und die U15 der TSG Balingen lief der Saisonstart nicht optimal. A-JUNIOREN OBERLIGASSV Reutlingen – TSG Balingen 4:4 (1:3). Eigentlich lief das Spiel für die U19 früh in die richtige Richtung, denn nach nur zehn Minuten führten sie durch die Treffer von Linus Meiling und Niklas Bender schon mit 2:0. Bender war es auch, der in der 35. Minute noch erhöhte, ehe dem SSV der Anschlusstreffer vor der Pause gelang. TSG-Coach Mehmet Akbaba sagte zur ersten Halbzeit: „Wir führen nach zehn Minuten verdient 2:0 und legen dann sogar nach. Reutlingen war mit dem 1:3 zur Halbzeit gut bedient.“

In der zweiten Halbzeit kippte das Spiel dann aber komplett, nachdem ein Balinger Einwechselspieler die Gelb-Rote Karte sah. Akbaba meint dazu: „Meine Wechsel haben fast alle nicht gefruchtet und durch den unnötigen Platzverweis bekommt Reutlingen beim Stand von 4:1 für uns Aufwind. Bis dahin war das Spiel nämlich klar auf unserer Seite.“ Man legte zunächst durch Nico Kieninger nach, doch nach dem Platzverweis, kam Reutlingen durch ein Balinger Eigentor und einen Freistoß auf 3:4 heran, bevor ein verdeckter Schuss aus 16 Metern in der Nachspielzeit noch den Ausgleich für den SSV hervorbrachte.

Trotzdem resümiert Akbaba: „Ich bin stolz auf die Jungs, die ihre Leistung gebracht haben und wir haben gezeigt, dass wir eine wichtige Rolle in der Liga spielen werden. Aus diesen verlorenen zwei Punkten müssen wir lernen und etwas cleverer werden.“

Früher Schock

C-JUNIOREN OBERLIGASGV Freiberg – TSG Balingen 2:1 (1:0). Für die U15 verlief der Start in die Partie in Freiberg alles andere als optimal, denn nach nur zwei Minuten erzielten die Hausherren das 1:0. U15-Trainer Marvin Bock meinte überrascht: „Freiberg agierte tief und setzte nur auf lange Bälle, weshalb das frühe Tor ihnen in die Karten spielte. Für uns hingegen war es schwer sich durch den tiefen Block zu spielen.“

Positives Fazit

Nach der Pause erhöhte Freiberg dann mit ihrer laut Bock „erst zweiten richtigen Torchance“. Somit kam der Anschlusstreffer, welcher in der Nachspielzeit fiel, zu spät. „Aber wir können in der Oberliga nicht nur mithalten sondern sind auch spielerisch auf einem guten Niveau“, erklärte Bock.

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