Handball HSG Rottweil
: Bislang schwerste Aufgabe

Die Männer der HSG Rottweil müssen beim TV Oeffingen antreten, der noch ungeschlagen ist.
Von
Phil Wälde
Oberndorf
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Trotz der Außenseiterrolle möchte Aufsteiger HSG Rottweil (David Eglof) beim ungeschlagenen TV Oeffingen alles daransetzen, um etwas Zählbares mitzunehmen.

Frank Riedinger

TV Oeffingen – HSG Rottweil (Sonntag, 17 Uhr, Sporthalle Oeffingen). Die Mannschaft von Trainer Michael Huber gastiert beim TV Oeffingen 1897, der bislang eine makellose Bilanz vorweisen kann: Fünf Spiele, fünf Siege, zuletzt überzeugend mit einem 30:24-Heimerfolg gegen die TG Schömberg und einem 27:19-Auswärtssieg in Ditzingen.

Gastgeber noch unbesiegt

„In den anstehenden nächsten Spielen warten einige schwere Aufgaben auf uns“, so HSG-Trainer Michael Huber. „Zuerst geht es gegen den TV Oeffingen, der noch ungeschlagen ist, und im Anschluss treffen wir auf die ebenfalls noch verlustpunktfreie TSV Altdorf/Langenau/Waldhausen.“

Trainer Huber zeigt sich zufrieden

Trotz der Schwere der Aufgabe blickt man im Rottweiler Lager mit Zuversicht auf die Partie. Der Saisonstart ist mit 9:3 Punkten äußerst gelungen, und die HSG hat sich als Aufsteiger schnell in der Verbandsliga etabliert. „Als Neuling in eine höhere Liga zu starten, kann auch völlig anders laufen“, sagt Huber. „Daher sind wir sehr zufrieden. Nachdem wir bereits gestandene Mannschaften besiegen konnten, wartet nun das größte Schwergewicht auf uns – der ungeschlagene Tabellenführer.“

TV Oeffingen Topfavorit auf Meisterschaft

Der TV Oeffingen gilt als Topfavorit auf den direkten Wiederaufstieg in die Württembergliga. Nach dem Abstieg aus der Oberliga verfügt das Team über einen ausgeglichenen und erfahrenen Kader, der sowohl über die Rückraumbreite als auch über eine stabile Abwehr beeindruckt.

„Uns ist bewusst, dass eine absolute Top-Leistung nötig sein wird“, betont Huber. „Aber das ist für uns kein Problem – wir gehen völlig frei und mit Spielfreude in das Spiel. Ich denke, es könnte eine Chance darin liegen, Oeffingen nicht das zu geben, was sie kennen und mögen. Da haben wir für unser Abwehrsystem Möglichkeiten, die Chancen bieten.“

HSG will mit Tempospiel zum Erfolg kommen

Im Angriff will Rottweil an die starken Phasen der letzten Spiele anknüpfen und mit hohem Tempo agieren. „Auch im Angriffsspiel können wir mit dem Tempo spielen und versuchen, es so zu steuern, dass es für uns einen Vorteil bietet“, erklärt Huber.

Die Rollenverteilung ist dabei klar: Oeffingen geht als Favorit ins Spiel – doch genau darin sieht die HSG ihre Chance. „Wir fahren mit dem Vorsatz nach Oeffingen, mit Spaß, einer aggressiven Abwehr und flüssigem Angriffsspiel aufzutreten“, so Huber abschließend. „Und vielleicht gelingt es uns, Oeffingen richtig in Bedrängnis zu bringen.“

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