Relegation zur Verbandsliga: Nächster Gegner der SG Empfingen wartet in Wachendorf

Pascal Schoch traf gegen Löchgau zweimal und ist für die SG Empfingen ein wichtiger Akteur in der Offensive.
KaraEins von drei Spielen ist geschafft – die SG Empfingen hat am Mittwochabend die Partie in Besigheim gegen den FV Löchgau gewonnen. Auf dem Weg in die Verbandsliga hat das Team von Alexander Eberhart aber noch zwei Spiele vor sich. Zuerst wird es am Samstag in Wachendorf ernst. Bei einem Sieg steht das letzte und entscheidende Spiel am 21. Juni an.
Doch zuerst muss der TSV Köngen geschlagen werden. Der Zweite der Landesliga Staffel 2 hat am Mittwoch im Parallelspiel gegen den FV Rot-Weiß Weiler dank eines Treffers in der 56. Minute gewonnen.
Über den Gegner von Samstag weiß man bei der SGE doch recht wenig, ist aber dran, sich Informationen zu beschaffen, um wieder einen erfolgreichen Matchplan auszuarbeiten.
„Der Plan hat funktioniert“
Dass dieser am Mittwoch aufging – nach einer Umstellung in der Anfangsphase – habe aber vor allem an der Mannschaft gelegen, schwärmt Trainer Eberhart. „Der Plan hat funktioniert, aber nicht weil er so gut war, sondern weil die Mannschaft ihn mit Leben gefüllt hat.“ Denn der Gegner aus Löchgau war extrem stark und nur die mannschaftliche Geschlossenheit der SGE habe den 2:0-Erfolg möglich gemacht.
Die Empfinger hoffen nun, die Euphorie mit nach Wachendorf nehmen zu können. „Wir werden versuchen, die Leistung wieder abzurufen. Es wird herausfordernd werden, aber mit der Energie und den Emotionen, die die Mannschaft am Mittwoch gezeigt hat, traue ich uns alles zu. Ein Weiterkommen ist im Bereich des Möglichen. Auch wenn es wieder ein 50:50-Spiel sein wird in dem Kleinigkeiten den Unterschied machen, aber wir sind gerade auf Wolke 7 und können mit der Energie Berge versetzen“, ist Eberhart überzeugt.
99. Spiel mit Empfingen
Der hofft, dass es nicht sein letztes Spiel mit der SGE sein wird, denn für ihn ist als Trainer nach der Saison Schluss. Am Samstag ist es das 99. Spiel mit Empfingen. Bleibt zu hoffen, dass Eberhart die 100 voll machen kann.
Mit der Partie in Wachendorf hofft man, auf etwas Heimspiel-Flair. „Das hat Löchgau aber auch gedacht, als sie im Nachbarort Besigheim spielen durften“, warnt der Coach. Trotzdem rechnet er mit vielen Zuschauern – vor allem auch an einem Samstag. „Es könnte für uns also auch noch mal eine Spur emotionaler werden.“
Personell hat der Trainer nach der Mittwochpartie den ein oder anderen angeschlagenen Spieler in den Reihen. Er hofft aber, dass am Samstag alle wieder starten können.
Sollte die SGE auch die Partie in Wachendorf gewinnen, steht das entscheidende Spiel am 21. Juni auf dem Programm. Hier würde ein Lokalkampf warten. Denn der FC Rottenburg spielt nun doch Relegation nachdem der VfR Mannheim zuletzt über die Relegation den letzten Platz in der Regionalliga Südwest ergattert hat. Eine Entscheidung, die bis in die Verbandsliga Folgen hatte, denn so steigen die Rottenburger nicht direkt ab, sondern haben eine zweite Chance.
Mögliches Wiedersehen
Rottenburg hatte in der Saison 2024/25 den Durchmarsch geschafft und war in der Landesliga vergangene Runde einer der härtesten Konkurrenten der SGE, die beide Ligaspiele nicht gewinnen konnte. Ein Wiedersehen mit viel Brisanz wäre demnach möglich.
