Landesliga Staffel 3: TuS Ergenzingen greift nach den Strohhalmen

Gegen Schwenningen stimmte die Leistung zuletzt.
FritschVfB Bösingen – TuS Ergenzingen (Samstag, 15.30 Uhr). Ein 2:2 trotz sehr guter Leistung stand zuletzt nach dem Spiel gegen Schwenningen. Doch der TuS Ergenzingen will sich nicht unterkriegen lassen. „Auch wenn das Ergebnis nicht passte, sind wir zufrieden wie wir zuletzt gegen Schweningen aufgetreten sind“, sagt Trainer Florian Schwend. Einige Umstellungen hätten dem Team mehr Sicherheit gegeben und zu mehr Ballbesitzphasen geführt. Schwend will nun mit der Mannschaft der am Samstag in Bösingen die nächsten Schritte machen.
Im Hinspiel ging es torreich zu. 5:3 stand es am Ende für die Bösinger. „Wenn es zehn Minuten länger gegangen wäre, hätten wir hier auch noch einen Punkt geholt“, ist sich Schwend sicher. Was die Bösinger angeht, rechnet er mit einem ähnlichen Gegner wie zuletzt. „Bösingen sehen wir von der Spielanlage ähnlich wie Schwenningen. Sie haben individuell sehr starke Spieler auf ihren Positionen“, so der Coach.
Dass für den Tabellenvorletzten inzwischen nur noch Punkte zählen, will man sich nicht direkt aufgeben, weiß auch Schwend. „Wir müssen am Samstag auf Sieg spielen, da wir die letzten Strohhalme ergreifen wollen, um noch ein Wörtchen mitzureden.“
Zehn Punkte Abstand
Allerdings müsste dafür schon fast ein kleine Fußballwunder her. Denn zehn Punkte Abstand hat der TuS auf den SV Seedorf, der auf dem Relegationsplatz steht. Erst wenn dieser Abstand etwas schrumpft, kann wirklich noch von einer Chance gesprochen werden. „Die Stimmung in der Mannschaft ist aber trotz der fehlenden Punkte weiter sehr gut.“
Personell hat der TuS Ergenzingen für die kommende Auswärtsaufgabe fast den identischen Kader zur Verfügung wie zuletzt. „Ein Fragezeichen steht noch hinter Nils Beurenmeister, der krankheitsbedingt zuletzt fehlte“, sagt der Trainer.
