Landesliga Staffel 3: Schafft der TuS Ergenzingen im Heimspiel die Trendwende?

Julian Ciossek und der TuS stehen vor einem weiteren Sechs-Punkte-Spiel.
Jürgen SchleehTuS Ergenzingen – FC 07 Albstadt (Sonntag, 15 Uhr). Erneut geht es für den TuS Ergenzingen gegen ein Team aus dem Tabellenkeller – dieses Mal aber vor heimischer Kulisse.
Der FC 07 Albstadt steht auf dem vorletzten Platz mit erst neun Punkten. Auffällig: In elf Spielen haben sie erst neun Tore geschossen, allerdings mit 25 Gegentoren weniger gefangen als der TuS (29), der auf Platz elf steht mit zwölf Punkten. Nun gilt es Albstadt auf Abstand zu halten.
„Nach drei Niederlagen in Folge ist es unerheblich, ob der Gegner vor oder hinter uns steht“, so TuS-Trainer Florian Schwend vor dem anstehenden Heimspiel. Vor allem nach dem „unrühmlichen Ende“ in Harthausen gelte es, sich durch Negativerlebnisse künftig nicht mehr so schnell aus dem Konzept bringen zu lassen. „Vor allem müssen wir – vor allem im Vergleich zur zweiten Halbzeit – wieder aggressiver gegen den Ball arbeiten. Auch deshalb haben wir nicht ganz unverdient die Punkte in Harthausen gelassen“, betont der Coach.
Etliche fehlen
Den kommenden Gegner hat Schwend bereits zwei Mal beobachtet. „Wir müssen aber eher den Fokus wieder auf uns legen.“
Fehlen werden die gesperrten Stammspieler Nico Gulde und Oliver Ignacz sowie die verletzten Raphael Wörner, Johnny Platz, Luca Wüst und Samuel Dantzler. Wieder Einsatzbereit wird Christian Matterazzi sein, der für den TuS diese Saison bereits drei Tore gemacht hat. „Wir kommen personell zwar nicht auf der letzten Rille daher, aber auf der vorletzten“, so Schwend über die aktuelle Situation. Er betont aber: „Trotzdem haben wir noch genug Qualität, um etwas zu holen.“
Da sein Team zuletzt „auf unheimlich schlechten Rasen spielen musste“, freuen sich der Trainer und die Mannschaft auf den heimischen Kunstrasen. Ob dies den Ausschlag für die Trendwende geben kann, „werden wir am Sonntag sehen“, blickt Schwend voraus.
