Landesliga Staffel 3: Kriegt der TuS Ergenzingen den Kopf wieder frei?

Im Heimspiel soll es mit dem Dreier klappen.
WagnerTuS Ergenzingen – SV Croatia Reutlingen (Sonntag, 15 Uhr). „Wir kommen jetzt in eine Phase, in der wir punkten müssen“, weiß TuS-Trainer Florian Schwend zu gut, wie es um sein Team im Abstiegskampf steht. Bis zum Relegationsplatz sind es vier Punkte, bis zum ersten Nichtabstiegsplatz sogar schon neun. Und Seedorf auf dem Relegationsplatz hat mit Freudenstadt als Gegner sogar die Chance, den Abstand auf sieben Punkte zu vergrößern.
Hauptsächlich Kopfsache
Die Negativerlebnisse Woche für Woche machen es den Ergenzingern nicht einfacher. „Fußball ist eben hauptsächlich Kopfsache. Rein spielerisch haben es alle drauf, aber wenn so eine große Verunsicherung da ist, wird es schwer“, weiß Schwend und blickt auch auf die 1:8-Niederlage zuletzt gegen die SG Empfingen, die viel Aufarbeitungsarbeit erforderte.
Diese muss nun schnell abgehakt werden, wenn mit dem SV Croatia Reutlingen ein Team kommt, das selbst noch dringend Punkte für den Ligaverbleib braucht. Zuletzt hatten die Reutlinger gegen Seedorf spät verloren. Schwend rechnet in Ergenzingen mit einem „50:50 Spiel“, das in beide Richtungen gehen kann. Im Hinspiel hatten die Ergenzinger 4:2 gewonnen. „Das waren damals zwei Mannschaften, die offensiv und mutig spielten.“
Zwei Fragezeichen
Um zurück zu diesem mutigen Fußball zu kommen, braucht es jetzt aber vor allem einen Sieg. Personell gibt es dafür zwei Fragezeichen beim TuS. Markus Vogel und Luca Wüst haben mit muskulären Problemen zu kämpfen. Wieder dabei ist Nico Bogensperger. „Eventuell werden wir den Kader mit Spielern der U19 noch etwas ergänzen. Das wird allerdings schwierig, denn die spielen direkt vor uns.“
