Landesliga Staffel 3: Empfingens Trainer rechnet mit ganz anderem Gegner

Pascal Schoch könnte eventuell eine Option für die Bank werden, wenn es gegen den VfL Pfullingen geht.
WagnerVfL Pfullingen – SG Empfingen (Samstag, 14.30 Uhr). 5:0, 2:0, 2:0 – der VfL Pfullingen ist überaus stark mit drei Zu-Null-Siegen aus der Winterpause gestartet. Das 5:0 landete der Absteiger aus der Verbandsliga gegen Herbstmeister SV Zimmern. „Sie gehören mit ihrer momentanen Qualität unter die Top-3-Teams“, sagt SGE-Trainer Alexander Eberhart über den anstehenden Herausforderer.
Ein anderer Gegner
Die Pfullinger stehen aktuell zwar „nur“ auf Platz sechs der Landesliga, das liegt aber vor allem daran, dass sie in den ersten Spielen nicht gewinnen konnten. Im Hinspiel in Empfingen siegte das Heimteam mit 4:1. „Das war ein Gegner ohne Selbstvertrauen. Nach dem 2:0 haben sie sich hängen lassen. Jetzt ist es aber eine ganz andere Mannschaft. Jung, voller Selbstvertrauen, die mutig nach vorne spielen“, weiß Eberhart, dass seine Mannschaft zu 100 Prozent gefordert sein wird. „Das wird eine Herkulesaufgabe.“
Allerdings gehen die Empfinger auch mit gestärktem Rücken in das Spiel in Pfullingen. Schließlich sind sie noch ungeschlagen nach der Winterpause und haben zuletzt in Zimmern ein 1:1 geholt. Und das trotz der düsteren Aussichten nach etlichen Verletzungen. „Wir haben das bisher überraschenderweise überbrückt. Es wäre aber gut, wenn der ein oder andere zurückkommt. In wenigen Spielen kann man die Ausfälle kompensieren, aber ganz nicht“, sagt Eberhart klar.
Möglicher Rückkehrer
Der SGE fehlen bekanntlich etliche Stammspieler. Einer dieser möglichen Rückkehrer, die Eberhart anspricht, ist Stürmer Pascal Schoch. „Er ist diese Woche locker gelaufen und versucht im Abschlusstraining, was möglich ist. Eventuell wäre er eine Option von der Bank“, sagt Eberhart.
Hinter Sonay Erdem steht derweil noch ein Fragezeichen. Sein Bruder Sergen hat sich ebenfalls im jüngsten Training verletzt. „Es ist schwer zu sagen, wer am Samstag im Kader steht. Wir müssen schauen, was Sinn macht und was nicht“, blickt Eberhart dabei auch auf die anstehende Pause, wenn sein Team über Ostern frei hat. „Aber ich will auch sagen: Wir sind zufrieden und nehmen unsere Situation an. Unser Ziel ist es, so lange wie möglich vorne mitzuspielen.“
