Landesliga Staffel 3: Abschluss für den TuS Ergenzingen, aber nur eine kurze Pause wartet

Beim jüngsten Heimspiel klappte es nach langem Warten mit einem Sieg.
WagnerVfL Mühlheim – TuS Ergenzingen (Samstag, 15.30 Uhr). Dass sie doch noch in der Lage sind, zu gewinnen, zeigte der TuS Ergenzingen bei seinem letzten Heimspiel gegen den SSC Tübingen. Nun steht das letzte Spiel in der Landesliga an und auch das soll erfolgreich bestritten werden.
„Wir haben gezeigt, dass wir es noch können“, so Trainer Florian Schwend, der auch zugibt, dass die Klarheit des Abstiegs auf sein Team zuletzt befreiend wirkte.
Kleiner Genickbruch
Als Schlüsselmoment, dass es mit dem Klassenerhalt nichts wurde, nennt Schwend das Hinspiel in Harthausen, als man noch unglücklich verlor und noch zwei Platzverweise hinnehmen musste. „Das allein war es natürlich nicht, was zum Abstieg geführt hat. Wir haben auch immer noch daran geglaubt, dass es klappt, aber das Spiel war ein kleiner Genickbruch“, erinnert sich Schwend an das 1:2.
Beim VfL Mühlheim, für die es ebenfalls um nichts mehr geht, der aber in der Landesliga bleiben darf, rechnet Schwend mit einem 50:50-Spiel. „Sie spielen einen einfachen und strukturierten Fußball – gleichzeitig auch mit Leidenschaft und Disziplin, was uns damals vor eine Herausforderung stellte“, erinnert er sich an das Hinspiel, das torlos endete.
Für die Aufgabe beim Tabellenelften hat Schwend zwar Offensivspieler Nico Gulde wieder zur Verfügung, allerdings fehlen Samuel Dantzler, Arthut Heckmann und Markus Vogel weiterhin.
Kurze Sommerpause
Lange Pause macht der TuS nach der Partie in Mühlheim nicht. Bereits Ende Juni geht es wieder weiter, denn Anfang Juli wartet der Bitzer Cup auf Schwends Team und hier trifft der TuS auf den SSV Reutlingen, VfB Stuttgart II und die U23 des SC Freiburg.
