Fußball-Landesliga: Rendezvous mit dem Ex-Club

Fabio Kinast auf dem Weg zum Tor. Er erzielte in der Vorrunde das 1:0, die beiden anderen Ex-Offenburger Marco Petereit und Maik Wichmann trafen zum 2:0 und 3:0
Werner Bauer- Hofstetten will im Karl-Heitz-Stadion den nächsten Schritt zur Meisterschaft machen.
- Der Tabellenführer trifft auf den OFV – ein junges Team, das zuletzt 5:0 gewann.
- In der Vorrunde siegte Hofstetten nach starker Leistung, Pfosten und Keeper retteten früh.
- Fünf Ex-OFV-Spieler tragen nun Hofstettens Trikot und könnten den Unterschied machen.
- Trainer Kinast und Petereit können personell aus dem Vollen schöpfen und planen konzentriert.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das Team von Timo Kinast und Marco Petereit ist ganz fokussiert, will das Spiel konzentriert angehen und auf jeden Fall gewinnen. Dazu ist allerdings eine ähnlich gute Leistung erforderlich wie in der Vorrunde, als der Sportclub in der Tat überragendes auf den Platz gebracht hatte. Viele Fans erinnern sich noch an diese Begegnung.
Gute Erinnerungen ans Vorrundenduell
Nach der knappen 1:0-Halbzeitführung versuchte nämlich die Elf von Michael Kovacs alles, um nochmals ins Spiel zu kommen. Es wäre auch fast gelungen, doch Daniel Lupfer im Hofstetter Kasten lenkte einen fulminanten Schuss von Lukas Jäger mit den Fingerspitzen über die Latte. Anders als in Durchgang eins nahm das Spiel gleich richtig Fahrt auf, weil auch der Offenburger FV für die Offensive viel tat. Nachdem aber der Pfosten ein zweites Mal für die Gäste gerettet hatte, nutzte Hofstetten die freien Räume und riss das Spiel wieder an sich.
Der OFV ist ein junges Team mit vielen Talenten. Ins Spiel kommen lassen darf man sie nicht, wie der SV Stadelhofen am letzten Spieltag erfahren musste, als es eine 0:5-Klatsche setzte. Durch diesen „Dreier“ dockte der OFV an das hintere Mittelfeld der Tabelle an und hat jetzt mit dem Abstieg nichts mehr zu tun. Schon aus diesem Grund ist OFV-Trainer Michael Kovacs nicht gezwungen, das Spiel unbedingt gewinnen zu müssen. Er kann mit seinem Team abwarten und auf Konter spielen.
Eine knifflige Aufgabe also für das Hofstetter Trainerteam. Wer in der Startelf stehen wird, steht noch nicht fest. Bisher ist es Timo Kinast und Marco Petereit fast immer gelungen, die richtigen Lösungen auf den Platz zu bringen. Fünf Hofstetter Spieler „freuen“ sich wieder auf „Ihre alte Heimat“ - Marco Petereit, Luca Kehl, Jannik Schwörer, Maik Wichmann und auch Fabio Kinast spielten früher sehr erfolgreich für den Traditionsverein. Fünf Akteure auf dem grünen Rasen, die den Unterschied machen können. Nur dass alle fünf nun das Hofstetter Trikot tragen.
Partie von enormer Bedeutung
Für den Sportclub ist diese Begegnung von enormer Bedeutung: Gewinnt der Tabellenführer, hat er bei noch drei zu absolvierenden Partien acht Punkte Vorsprung. Mit dem besten Torverhältnis der Liga könnte dann schon beim nächsten Heimspiel der Korken des Meisterschaftssekts knallen. Doch daran darf der Spitzenreiter nicht denken, denn das nächste Spiel ist immer das wichtigste. Erst muss in Offenburg abgeliefert werden, dann dürfen Planspiele gemacht werden. Personell können Timo Kinast und Marco Petereit aus dem Vollen schöpfen.