FC 08 Villingen Machtkampf: Armin Distel und Reinhard Warrle reagieren mit neuem Schreiben

Die Führungskrise beim FC 08 Villingen spitzt sich weiter zu und kommt kurz vor dem Start in die neue Saison zur Unzeit.
Michael BundesmannAuf die Ausführungen von 08-Jugendvorstand Denis Stogiannidis an diesem Donnerstag haben die beiden 08-Vorstände Armin Distel und Reinhard Warrle an diesem Freitag mit einer Stellungnahme reagiert:„Die jüngste Reaktion von Jugendvorstand Denis Stogiannidis überrascht nicht – sie folgt einem bekannten Muster. Auf konkrete Vorwürfe wird nicht eingegangen; stattdessen reagiert er mit neuen, größtenteils substanzlosen Behauptungen, die in vielen Punkten nicht der Wahrheit entsprechen.
Es ist immer das gleiche Vorgehen: Wird er mit Verantwortung konfrontiert, wechselt er in die Opferrolle und versucht, durch Gegenvorwürfe abzulenken.Uns war bewusst, dass die Entscheidung zur Einsetzung eines Jugendkoordinationsteams zu einer Reaktion seinerseits führen würde. Dennoch war dieser Schritt unausweichlich. Die Maßnahme wurde satzungsgemäß durch einen Vorstandsbeschluss mit einfacher Mehrheit getroffen – rechtlich korrekt und im Interesse des Gesamtvereins.
Die Situation in der Jugendabteilung war nicht mehr tragbar, und wir mussten – auch mit dem Wissen, dass es dadurch Unruhe geben könnte – handeln.
Zahlreiche Beschwerden aus der Jugend, ein erkennbarer Mangel an Struktur sowie wiederkehrende Konflikte haben gezeigt: Es brauchte eine klare Entscheidung für Stabilität, Verlässlichkeit und Entwicklung – insbesondere für die Kinder, die Jugendtrainer sowie das Umfeld des Vereins.
„Persönlich getriebene Motivation"
Mehrfach hat Denis Stogiannidis die Aussage getroffen, dass seine einzige Motivation die Förderung seines Sohnes ist, und das steht im klaren Widerspruch zu dem Verständnis von Verantwortung und Ehrenamt, das in einem gemeinnützigen Verein gelten sollte. Die Motivation ist damit klar persönlich getrieben, zeitlich begrenzt – und nicht im Sinne des Vereins, seiner sportlichen Entwicklung oder sozialen Verantwortung. Hinzu kamen wiederholt persönliche Beleidigungen von Herrn Stogiannidis gegenüber uns als Vorstandsmitgliedern – sowohl intern als auch öffentlich.
Seit seiner Amtsübernahme herrscht nahezu durchgängig Unruhe im Verein. Eine konstruktive Zusammenarbeit ist unter diesen Umständen unmöglich. Zum Wohle des Gesamtvereins wäre es nun an der Zeit, dass Herr Stogiannidis endlich Verantwortung übernimmt – und den Weg für einen Neuanfang frei macht. Mit dieser Stellungnahme ist das Thema für uns abgeschlossen. Unser Fokus liegt auf der Zukunft des Vereins – sachlich, geschlossen und gemeinsam.“