Der VfL Nagold ist zu Gast
: Kehrt der VfB Bösingen zur erhofften Stabilität zurück?

Der VfB Bösingen erwartet am Sonntag (15 Uhr) mit dem VfL Nagold ein weiteres Top-Team und läutet damit eine anspruchsvolle Woche ein. Viel wird am Spiel gegen den Ball gearbeitet.
Von
Pascal Kopf
Oberndorf
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Andy Zimmermann und der VfB Bösingen – hier im Spiel gegen Harthausen – treffen am Sonntag auf den VfL Nagold.

Kara

Zehn Gegentore hat der VfB Bösingen in den bisherigen drei Pflichtspielen dieses Jahres schon kassiert – eindeutig zu viel wenn es nach Trainer Peter Leopold geht. Dieser weiß jedoch, dass man gewisse Themen nicht von heute auf morgen beheben kann. Er sagt aber auch: „Wir haben im Abschlusstraining nochmals darüber gesprochen und priorisieren es in der Analyse.“

Zumal am Sonntag mit dem VfL Nagold ein sehr offensivstarker Gegner in Bösingen zu Gast ist. Mit ihren 51 Toren stehen sie in dieser Kategorie nur hinter der SG Empfingen (61) und der TSG Balingen II (65). Gefährlichster Angreifer ist Jan Beifuß mit zwölf Toren. Dieser könnte am Sonntag womöglich wieder in die Startelf rücken, da Panagiotis Karapidis gesperrt ist. „Nagold ist spielstark und bringt alles mit, was eine Spitzenmannschaft braucht“, so Leopold.

Leopold nennt einen Favoriten

Im Hinspiel gab es zwischen beiden Mannschaften beim 0:0 keine Tore. Angesichts der jüngsten Ergebnisse der Teams erscheint dieses Ergebnis am Sonntag eher unwahrscheinlich. Leopold sagt hierzu schmunzelnd: „Mir reicht wenn ein Tor fällt, und das auf der richtigen Seite.“ Dann meint er: „Ich finde schon, dass ganz viele Spiele in der Landesliga 50:50 sind. In diesem Fall sehe ich den VfL aber in der Favoritenrolle.“

Passend dazu wäre eine Nullnummer aus Sicht von seinem Pendant Marcel Schuon zu wenig. „Wir geben im Kampf um Platz zwei noch nicht auf“ sieht der Nagolder Coach bei fünf Punkten Rückstand noch lange nicht so schwarz. Ärgerlich war in dieser Hinsicht jedoch die jüngste 1:2-Niederlage gegen den BSV Schwenningen.

Der VfB hingegen gab beim 2:4 in Rangendingen gegen die Balinger Zweitvertretung insgesamt keine schlechte Figur ab, machte aber zu viele Fehler. „Wir schalten nach Ballverlusten aktuell nicht gut um und sind nicht kompakt genug. Es fehlt teilweise auch an der Kommunikation“, bemängelt Leopold. Er weiß aber, dass sein Team in diesen Bereichen genug Potenzial besitzt. Dies zeigt beispielsweise das Hinspiel gegen Nagold, auch beim 2:0 gegen Zimmern und 3:1 gegen Empfingen präsentierte man sich defensiv stark.

Straffes Programm

Zugleich ist das Aufeinandertreffen am Sonntag der Startschuss in eine „englische Woche“. Am Mittwoch gastiert der VfB in Tuttlingen, am Samstag beim SSC Tübingen. Leopold erklärt: „Wir schauen zunächst nur auf Sonntag. Personell ist die Lage ähnlich wie zuletzt. Noah Kimmich ist nun gesperrt, Torsten Müller steht wieder zur Verfügung.“

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Freitag um 12.00 Uhr
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