Fußball: SV Weil hat ein Brett vor der Brust

Marc Rabe (rechts), ein Kandidatfür den Angriff.
Uli NodlerGefordert sind die Grenzstädter ab 16 Uhr auf der Ponderosa. Es dürfte so etwas wie das Spitzenmatch des Spieltags sein, wenn man die Abschlusstabelle der vergangenen Spielzeit zu Rate zieht. Denn: Die Reserve des Regionalligisten beendete die Saison als Dritter und Weil als Fünfter. Ähnlich stark werden beide Mannschaften auch in der aktuellen Spielzeit eingeschätzt. Angesichts des Heimvorteils dürfte sich der Gastgeber in der Favoritenrolle sehen. In der zurückliegenden Spielzeit gewannen beide Klubs ihre Heimspiele.
Dirk Bürgin, der den rekonvaleszenten Cheftrainer Andreas Schepperle (Patellasehnenabriss) ersetzt, muss im ersten Saisonmatch auf seine beiden Stamm-Innenverteidiger David Groß und Hannes Kaiser (beide im Urlaub) verzichten. Dagegen ist Abwehrmann Egzon Ferati wieder aus dem Urlaub zurück. In der Pokalpartie in Gundelfingen-Wildtal hatten Malin Schepperle und Pablo Maier innen verteidigt. „Sie haben ihre Sache gut gemacht. Doch ich will die letzten Trainingseindrücke abwarten und dann entscheiden“, informierte Bürgin.
Vorne ist der SV Weil komplett. Und diese Offensive verspricht einiges. Ein Vorteil für den SVW könnte sein, dass die Bahlinger „Erste“ zeitgleich im Einsatz ist. „Da ist es eher unwahrscheinlich, dass der Eine oder Andere von der Regionalliga-Mannschaft in der „Zweiten“ eingesetzt wird. Dennoch wird die U23 des Bahlinger SC auch in dieser Saison nicht zu verachten sein. Da wird sich der SV Weil ganz schön strecken müssen.