Fußball Landesliga: Scher-Kicker stehen vor hoher Hürde

Kann der TSV Harthausen/Scher das Ruder herum reißen und gegen den VfL Pfullingen punkten?
KaraEine schwere Aufgabe wartet auf die Scher-Kicker, die nach dem 0:3 beim SV Zimmern auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht sind.
Denn mit dem VfL Pfullingen kommt die „Mannschaft der Stunde“: Nach dem Abstieg aus der Verbandsliga zum Ende der vergangenen Saison musste sich das Team von VfL-Coach Albert Lennerth erst einmal an die neue Liga gewöhnen. Aus den ersten sechs Spielen holte der VfL nur zwei Punkte.
Pfullinger Knoten platzt am achten Spieltag
Der Knoten platzte dann am achten Spieltag mit dem 4:1-Erfolg gegen Croatia Reutlingen. Denn seither ist der Ex-Verbandsligist ungeschlagen, holte insgesamt 13 Punkte in Folge und fertigte dabei am vergangenen Wochenende den VfB Bösingen mit 6:0 ab.
Harthausen verzeichnet Zwischenhoch
Ganz anders lief es bei den Scher-Kickern, die zu Beginn der Saison vier Mal in Folge verloren, dann sieben Punkte aus den nächsten drei Partien holten, denen sie aber drei Niederlagen bis zum nächsten Sieg, dem 2:1 gegen den TuS Ergenzingen, folgen ließen, ehe es dann am vergangenen Wochenende die 0:3-Niederlage beim SV Zimmern gab.
„So weitermachen wie zuletzt in Zimmern“
„Pfullingen ist unheimlich gut ins Rollen gekommen. Man merkt, dass das System, das Trainer Albert Lennerth eingeführt hat, nun fruchtet“, sagt Harthausens Spielertrainer Akin Aktepe. „Für uns heißt es, genau so weiter zu machen wie zuletzt in Zimmern; auch wenn es sich aufgrund des Ergebnisses vielleicht komisch anhört. Aber wir haben wirklich kein schlechtes Auswärtsspiel gemacht; müssen jedoch schauen, dass wir sowohl in unserer als auch der gegnerischen Box besser werden. Das heißt zum Einen unser Tor besser verteidigen und auf der anderen Seite die Chancen, die sich ergeben, besser zu nutzen. Gerade gegen Topmannschaften wäre es gut, in Führung zu gehen, um sie noch mehr zu locken. Dann müssen sie selbst Räume anbieten, und diese gilt es dann zu nutzen. So wollen wir das Spiel gegen Pfullingen auch angehen“, kündigt Aktepe an, der die Stärken des Gegners kennt: „Pfullingen spielt sehr variabel und macht unheimlich viele Tiefenläufe. Sie haben im Zentrum gute Ballsicherheit; deshalb müssen wir schauen, dass wir dort eng an den Gegner dran sind.“
Dahlke und Gauggel sind noch fraglich
Verzichten muss Aktepe auf Ben Schaberger (verletzt) und Tim Abt (Urlaub). Ein Fragezeichen steht noch hinter den Einsätzen von Sebastian Dahlke und Leonhard Gauggel.
