Fußball Landesliga: Der SV Wittendorf kann planen

Es herrscht Gewissheit beim SV Wittendorf: Sebastian Ruoff (links) und Marco Sumser können die neue Saison planen.
Andreas WagnerWittendorfs Co-Trainer Sebastian Ruoff ist sich dieser Tatsache natürlich bewusst: „Die Messe ist jetzt für uns gelesen. Wir haben in Straßberg nie zu unserem Spiel gefunden. Schon vor dem Spiel hatten Marco und ich kein gutes Gefühl. Entweder waren unsere Spieler super nervös oder sie haben nicht begriffen, was mit der Partie in Straßberg auf dem Spiel stand.“
Die Nullnummer zur Pause war aus Sicht der Gäste, so Wittendorfs Co-Trainer, mehr als schmeichelhaft. „Jetzt weiß ich auch, warum die Straßberger die wenigsten Tore in der Liga geschossen haben. Die laufen zweimal alleine auf unseren Kasten zu und machen die Dinger nicht. Unser Treffer von Lucas Haug wird von der Schiedsrichterin wegen eines angeblichen Handspiels wieder einkassiert.“
Pech beim Elfer
Nach der Pause belohnten sich die Gastgeber mit dem Führungstreffer (68. Minute). Dass dann die Wittendorfer auch einen – von dem spät eingewechselten Marco Sumser herausgeholten – Foulelfmeter nicht zum Ausgleich nutzen konnten, passte zum Spiel.
„Kein Vorwurf an Matthis zu seinem verschossenen Strafstoß. Ganz im Gegenteil. Er scheut die Verantwortung, in dieser Situation nicht, im Gegensatz zu anderen Spielern, die sich in dieser Situation wegducken und nicht den Mumm haben, den Elfer zu schießen. Dass der Elfer von Matthis nicht gut geschossen war, weiß er selbst.“
Wie eine Erlösung
Im Grunde genommen sollte der Abstieg fast schon eine Erlösung sein aus Sicht des SV Wittendorf, der jetzt einen Neuanfang in der Bezirksliga starten muss. Das Trainergespann Marco Sumser und Sebastian Ruoff hängt noch eine Saison dran.
Coaches sind sich einig
„Als Marco signalisiert hat, dass er bleiben wird, war mir relativ schnell klar, dass ich den meinen Heimatverein in dieser Situation nicht im Stich lassen kann. Die Spieler sind auf mich zugekommen, dass ich weitermachen soll. Es soll auch als Zeichen gewertet werden, für die Spieler, die noch mit ihrem Verbleib zögern. Wir wollen aber unbedingt noch eines unserer beiden letzten Spiele gewinnen“, macht Sebastian Ruoff deutlich.