Fußball Landesliga 3
: Zum Abschluss wartet auf die Scher-Kicker noch ein Brocken

Der TSV Harthausen/Scher empfängt im letzten Spiel des Jahres am Samstag um 14 Uhr den ambitionierten Tabellenfünften SV Nehren.
Von
Thomas Hauschel
Oberndorf
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Matthias Endriß (rechts) und Harthausen wollen gegen Nehren nicht leer ausgehen.

Kara

Ein Spiel haben die Scher-Kicker noch zu absolvieren, ehe es dann in die wohlverdiente Winterpause geht. Aber diese Partie hat es in sich; denn der Tabellenfünfte SV Nehren gibt seine Visitenkarte auf dem Sportgelände an der Jahnstraße ab.

Gäste mischen weiter vorne mit

Das Team von SVN-Coach Pedro Keppler beschloss die Vorrunde als Tabellenfünfter und war am vergangenen Wochenende im ersten Rückrundenspiel gegen den VfB Bösingen mit 2:1 erfolgreich. Da Tabellenführer SV Zimmern ebenso wie der Zweite TSG Balingen II nicht über ein Unentschieden hinaus kamen und der Dritte, die SG Empfingen im direkten Duell dem viertplatzierten VfL Nagold unterlag, gehören die Tübinger Vorstädter zu den Gewinnern des 17. Spieltages, beträgt der Rückstand des SV Nehren auf die Balinger Regionalliga-Reserve doch nur noch drei Zähler und kann mit einem Sieg in Harthausen – das Hinspiel endete 4:0 für das Keppler-Team – weiter im Titelrennen mitmischen.

Harthausen sendet in Tuttlingen ein Lebenszeichen

Doch die Scher-Kicker, die als Tabellenvorletzter in Abstiegsnot schweben, werden dem SVN diese Aufgabe sicher nicht leicht. Denn zuletzt sendete der TSV mit dem 2:2-Unentschieden beim SC Tuttlingen nach vier Niederlagen davor ein Lebenszeichen. Gleichzeitig war dies ein guter Einstand für den neuen Trainer Stefan Bach.

Leistung aus dem SC-Spiel wiederholen

„Das wird natürlich nicht leicht für uns. Nehren ist eine sehr erfahrene und gestandene Landesligamannschaft mit guten Einzelspielern“, ist sich Bach der Schwere der Aufgabe bewusst. „Aber auf unserem Platz, und das weiß auch jeder Gegner in der Landesliga, sind wir immer für Überraschungen gut. Wenn es uns gelingt, die Leistung, die wir in Tuttlingen über 60 Minuten auf den Platz gebracht haben, wieder abzurufen, das heißt , über einen längeren Zeitraum genau so diszipliniert zu verteidigen, die Zweikämpfe zu führen und die Torchancen, die sich bieten werden, konsequent zu nutzen, dann haben wir gute Chancen auch zu punkten.“

Gauggel und Locher fehlen weiterhin

Dabei schaut Bach auch nicht auf den Gegner, „sondern wir schauen auf uns, wollen unseren Plan durchziehen und zum Abschluss noch einmal punkten.“ Personell gibt es noch ein paar Fragzeichen hinter kranken und angeschlagenen Spielern. „Bis auf die verletzten Leonard Gauggel und Finn Locher hoffe ich, dass sonst alle an Bord sind.“

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