Fußball Landesliga 3
: TSV Frommern hofft gegen VfL Nagold auf dritten Streich

Keine leichten Aufgaben warten auf die drei Landesligisten: Der TSV Harthausen empfängt den SC Tuttlingen; der TSV Frommern empfängt den VfL Nagold, und der TSV Straßberg gastiert beim BSV Schwenningen.
Von
Thomas Hauschel
Oberndorf
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Werden Matthias Endriß und der TSV Harthausen/Scher am Samstag erneut jubeln?

Kara

TSV Harthausen/Scher – SC Tuttlingen (Samstag, 17 Uhr). Die Scher-Kicker haben nach der Winterpause bislang fleißig Punkte gesammelt, treffen nun aber mit Tuttlingen auf einen Gegner, der ebenfalls gut performt.

„Ich denke mit Tuttlingen treffen wir auf eines der formstärksten Teams der Rückrunde“, ist sich Harthausens Trainer Akin Aktepe der Schwere der Aufgabe bewusst. „SC-Trainer Andy Probst hat die Mannschaft sichtbar weiter gebracht.“ Harthausens Übungsleiter erwartet von seinem Team einen anderen Auftritt als beim 0:2 im Hinspiel. „Da hatten wir eine ganz schlechte Körpersprache und uns gefühlt schon vor dem Spiel ergeben. Wir haben da noch etwas gut zu machen.“ Dies soll sich am Samstag ändern.

„Wir wollen auch im Mai ungeschlagen bleiben“

„Wir wollen uns nicht verstecken. Wir sind im April ungeschlagen geblieben und wollen dies im Mai fortsetzen. Wir wollen mit Leidenschaft in die Zweikämpfe gehen und vor dem Tor effektiv sein.“ Allerdings steht es personell bei den Scher-Kickern nicht zum Besten: Sebastian Dahlke, Lukas Maier und Tunay Balci fehlen verletzt; Niklas Wesner und Steffen Erbe sind privat verhindert, und hinter dem Einsatz von Finn Locher steht noch ein Fragezeichen. „Das ist schwierig, aber wir werden schauen, dass wir nichtsdestotrotz unsere Wert und unser Spiel auf den Platz bringen“, zeigt sich Aktepe kämpferisch.

TSV Frommern – VfL Nagold (Samstag, 15.30 Uhr). Nach der 1:3-Derbyniederlage beim FC 07 Albstadt wartet auf den TSV Frommern erneut eine schwere Aufgabe, wenn es gegen den Tabellendritten VfL Nagold geht, der zuletzt den BSV Schwenningen mit 8:2 zerlegte und durchaus noch Chancen hat, ins Titelrennen einzugreifen. Aber im Hinspiel zeigte Frommern beim 2:0-Erfolg in Nagold, ebenso wie beim 2:0 im WFV-Pokal in Runde zwei, dass der TSV in der Lage ist, auch Topteams der Liga zu schlagen.

„Leidenschaftlich verteidigen und geschlossen kompakt agieren“

„Im Hinspiel hat uns stark gemacht, dass wir leidenschaftlich verteidigt haben und als Mannschaft geschlossen zu jedem Zeitpunkt kompakt waren“, blickt Frommerns verletzter Spielertrainer Armin Hotz zurück. „Das wird auch am Samstag die Basis sein, ohne die gegen Nagold nichts zu holen sein wird. Wir versuchen in jedem Spiel die Chance, etwas mitzunehmen, und die haben wir gegen Nagold auch“, zeigt sich Hotz zuversichtlich. Verzichten muss der Coach am Samstag allerdings auf Maximilian Plätke und Andreas Schmidtke. Simeon Lindauer und Robin Martaler fehlen aus privaten Gründen. BSV Schwenningen – TSV Straßberg (Samstag, 15.30 Uhr). Keine leichte Auswärtsaufgabe wartet auf den TSV Straßberg, der am Samstag beim BSV Schwenningen ran muss. Die Kicker aus der Doppelstadt, die beim Hinspiel in Straßberg mit 2:0 die Nase vorn hatten, werden nach der 2:8-Klatsche zuletzt beim VfL Nagold nun vor heimischer Kulisse um Wiedergutmachung bemüht sein. Doch Straßberg, das sich zuletzt vom SV Seedorf 0:9 trennte, will dagegen halten. „Der Punkt gegen Seedorf war zu wenig. Denn wir haben ein sehr gutes Spiel abgeliefert. Allerdings haben wir die Effizienz vor dem Tor vermissen lassen“, blickt Straßbergs Trainer Marc-Philipp Kleiner zurück. Dies soll sich am Samstag möglichst ändern.

„Wir wollen den Aufwärtstrend bestätigen“

„Wir wissen, dass wir das nächste schwere Spiel vor der Brust haben. Zudem ist unsere Personaldecke am Samstag nicht viel besser als zuletzt. Aber werden versuchen, unsere Leistung und den Aufwärtstrend der vergangenen Wochen auch in Schwenningen zu bestätigen. Und dann sehen wir, was am Ende dabei heraus kommt“, sagt Kleiner. Wie es gehen kann, das zeigte seine Mannschaft beim 3:1-Erfolg in Schwenningen in der zweiten Runde des WFV-Pokals.

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