Fußball Kreisliga A3: Zwei Topduelle steigen in der A3 zum Auftakt

Onstmettingens Spielertrainer Andre Eckstein bedauert die fehlenden Lokalderbys.
KaraIn der umstrukturierten Kreisliga A3 bekommen es die sieben Klubs aus dem Altbezirk Zollern nun mit Mannschaften aus dem Kreis Tuttlingen zu tun. Gleich ein „Derby steht für den Aufsteiger FC Onstmettingen an, der die SGM Heinstetten/Hartheim/Unterdigisheim empfängt.
Junge Truppe muss aus Niederlagen und Rückschlägen lernen
„Der Gegner ist für mich schwer einzuschätzen. Die SGM hat eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern. Ich habe sie beim Schmeien-Pokal gesehen, da haben sie echt gut gespielt. Doch wir wollen uns nicht nach dem Gegner richten, sondern unsere Philosophie, die uns zum Aufstieg geführt hat, weiter verfolgen“, sagt Onstmettingens Spielertrainer Andre Eckstein, der eine junge Truppe mit einem Durchschnittsalter von 20 Jahren ins Rennen schickt. „Die Jungs müssen noch viel lernen. Daher wird es sicherlich Niederlagen und Rückschläge geben, aus denen sie lernen müssen. Deshalb ist der Klassenerhalt unser Ziel.“
Gleich mehrere Favoriten im direkten Duell
Zu den Favoriten zählt Eckstein, der mit der Saisonvorbereitung seiner Mannschaft überhaupt nicht zufrieden war, neben Bezirksligaabsteiger Sportfreunde Bitz, der zum Auftakt Fatih Spor Spaichingen empfängt, auch die SGM Frittlingen/Wilflingen und der SV Böttingen, die gleich zum Auftakt aufeinander treffen. Eine Überraschung traut der FCO-Coach auch der SGM Erzingen/Roßwangen/Endingen zu, die im Vorjahr in der Kreisliga A4 Rang drei belegte, und Ex-Bezirksligist SGM Nusplingen/Obernheim, die auch gleich am ersten Spieltag gegeneinander spielen. Während der FC Winterlingen bei der SGM Gosheim/Wehingen ran muss, ist der SV Dotternhausen II, ebenso wie die FSV Schwenningen noch in der Zuschauerrolle.
Weite Auswärtsfahrten und keine Lokalderbys
Die Umstrukturierung der A-Ligen sieht Eckstein etwas mit gemischten Gefühlen. „Ich bin gespannt, was bringt. Sehr schade ist, dass die ganzen Lokalderbys auseinander gerissen wurden. Auch für die Vereine ist es schwierig, bei Auswärtsfahrten von zum Teil 70 Kilometern reisen nicht so viele Fans mit.“
