Fußball-Kreisliga A West: Gabriel Iordan hofft auf seinen Stürmer Nagy

Gabriel Iordan.
zVg/FCBBDamit wartet die Mannschaft von Trainer Gabriel Iordan nach der Fusion noch auf die ersten Punkte. Der Fehlstart kommt für die Beteiligten sicherlich nicht ganz überraschend, mussten die Markgräfler doch auf zahlreiche Spieler verzichten. Bei der klaren Pleite am Sonntag in Rheinfelden wechselte sich Iordan im Laufe der zweiten Halbzeit auch selbst ein.
Herr Iordan, es läuft noch nicht rund in dieser Saison. Beim FSV Rheinfelden II musste sich Ihre Mannschaft nun mit 1:4 geschlagen geben. War die Niederlage verdient?
Ja, auf jeden Fall. Wir haben kein gutes Spiel gemacht. Rheinfelden war uns überlegen. Istvan Nagy hat kurz vor Schluss immerhin noch das 1:4 geschossen. Das war ein schönes Tor. Er hat den Ball mit der Brust angenommen und dann ins kurze Eck verwandelt. Mehr war aber nicht drin. Ich hoffe, dass es in den nächsten Wochen wieder bergauf geht.
Wie steht es um die Zukunft von Nagy? Es ist nicht sicher, ob er weiter auflaufen kann.
Ja, das stimmt. Istvan ist ein sehr, sehr wichtiger Spieler für uns. Er hat aber leider nicht mehr so viel Zeit, um auch ins Training zu kommen. Wir werden sehen. Ich hoffe, dass ich ihn überreden kann, weiterzumachen. Ich bin mal zuversichtlich, dass das klappen wird. Für den weiteren Saisonverlauf wäre das natürlich von großer Bedeutung.
Wie läuft es insgesamt nach der Fusion mit Bad Bellingen?
Soweit ist alles in Ordnung. Sportlich läuft es eben zwar noch nicht so gut, aber auch da hoffe ich jetzt auf Besserung. Die Urlaubszeit ist jetzt ja vorbei. Das wurde auch Zeit, denn schlimmer als in den vergangenen Tagen geht es nicht. Das hat man dann auch in den Spielen gesehen.
Wo kann die Reise für den FC Bad Bellingen II in dieser Saison hinführen?
Oberste Priorität hat der Klassenerhalt. Das wird schwierig genug, da uns im Sommer doch der eine oder andere verlassen hat. Deshalb hoffe ich auch umso mehr, dass Istvan zur Verfügung stehen wird. In den vergangenen drei Spielzeiten hat er für uns 60 Tore geschossen. Das ist schon eine Marke.