Fußball
: Gastgeber feiert den Turniersieg

Gastgeber FSV Rheinfelden hat am Samstag den DIGA-Cup gewonnen. Das Landesliga-Team aus der Löwenstadt gewann die Partien gegen Aesch sowie gegen Lörrach-Brombach und Wittlingen.
Von
Uli Nodler
Oberndorf
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Der FSV Rheinfelden gewinnt den Pokal..

zVg/Patrick Da Rugna

Den Ausschlag für den Turniersieg bei diesem Blitzturnier, bei dem jede Mannschaft drei Partien über 45 Minuten bestritt, war wohl, dass die Rheinfelder die meisten wichtigen Spieler im Kader hatte. Allerdings musste der FSV auf Almin Mislimovic verzichten. Der Torjäger verletzte sich bei einem Einsatz in der Rheinfelder Ü35-Mannschaft. „Über die Schwere der Verletzung wissen wir noch nichts genaues“, informierte Vorsitzender Patrick Da Rugna. Zudem fehlten zwei der drei Torhüter.

Der FV Lörrach-Brombach hätte bei diesem Turnier sicherlich besser abschneiden können, wenn er beim Ausnützen der sich bietenden hochkarätigen Torchancen effizienter gewesen wäre. An ihrer Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Kasten müssen die Jungs von Trainer Thorsten Szesniak in der Vorbereitung noch intensiv arbeiten. Ansonsten war das schon recht ansehnlich, was der FVLB geboten hatte.

Aufsteiger FC Wittlingen war auf den Plätzen im Rheinfelder NaturEnergie-Stadion in den drei Begegnungen über weite Strecken nicht konkurrenzfähig. Doch, das ist wohl der langen Saison und vieler Absenzen geschuldet. Keine Frage: Der FC Wittlingen kann weit besser Fußball spielen, als bei hochsommerlichen Temperaturen in Rheinfelden gezeigt.

Letztlich belegte der FSV Rheinfelden (9 Punkte) Platz eins vor dem FC Aesch (6), FV Lörrach-Brombach (3) und FC Wittlingen (0).

FSV Rheinfelden – FC Wittlingen 2:1

Am besten präsentierten sich die Kandertäler noch im ersten Turnier-Match gegen den FSV Rheinfelden. In den ersten 15 Minuten besaß der Landesliga-Aufsteiger zwei gute Möglichkeiten, nutzte sie aber nicht. Effizienter war da schon der FSV. Mit einem Doppelschlag stellten die Gastgeber auf dem nach wie vor lädierten Rasenplatz auf 2:0. Zunächst fälschte Yannik Böhler den Ball nach einem Schuss von Vincent Kittel unhaltbar ins eigene Tor ab. Drei Minuten später war es wieder Kittel, der das zweite Rheinfelder Tor erzielte. Ein Slapstick-Treffer von Manuel Gruber (24.), der vom Rheinfelder Keeper Betim Berisha bei einem Klärungsversuch angeschossen worden war, brachte dem FC Wittlingen den 2:1-Anschlusstreffer. In der Folge hatten die Löwenstädter keine Mühe, den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Chancen für weitere Treffer waren da.

FV Lörrach-Brombach – FC Aesch 1:3

Große defensive Abstimmungsprobleme führten in den ersten 30 Minuten der Partie dazu, dass der FV Lörrach-Brombach gegen den Schweizer Erstligisten drei Tore schlucken mussten. Für die Lerchenkicker verwandelte Jack-Emanuel Akuegwu einen Foulelfmeter. In den letzten 15 Minuten jedoch war der FVLB klar überlegen, hätte eigentlich die Partie gegen die nachlassenden Aescher sogar noch gewinnen müssen. Doch: Wer solche Torchancen nicht nutzt, der braucht sich am Ende nicht zu wundern, wenn er als Verlierer den Platz verlässt. Immer wieder stöhnte Coach Szesniak auf der Bank enttäuscht auf, wenn der Ball nicht den Weg ins Tor fand. Die Grütt-Kicker vergaben in den letzten Minuten der Partie nicht weniger als sechs hochkarätige Chancen.

FC Aesch – FSV Rheinfelden 1:2

Den Grundstein zum Turniersieg legte der FSV Rheinfelden in seinem zweiten Match gegen den FC Aesch. Mit einer starken defensiven Leistung und dem konsequenten Nutzen zweier Torchancen setzte sich der Turnier-Gastgeber am Ende nicht unverdient durch. Der Schweizer Ersligist wachte erste in der Schlussphase auf, ließ jedoch im Abschluss die nötige Konsequenz vermissen. Die beiden Treffer gingen auf das Konto von Jeremy Stangl und Ligawu Esombi.

VLB-Stürmer Maurice Muslic (rechts) gegen den Wittlinger Timo Kronenberger.

Foto: Uli Nodler

FV Lörrach-Brombach – FC Wittlingen 1:4

Besser im Angriff machte es der der Fußball-Landesligist aus der großen Kreisstadt in seiner zweiten Partie gegen Landesliga-Aufsteiger FC Wittlingen. Einen gelungenen Einstand nach langer Verletzungspause lieferte Robin Hinrichsen ab. Der linke Flügelmann erzielte auf gekonnte Art und Weise zwei Treffer. Das erste Tor in der 5. Minute und den zweiten Treffer in Minute 21. Dazwischen hatte Giovanni Passante das zwischenzeitliche 2:0 besorgt. Beim FC Wittlingen waren auf dem Feld in allen Mannschaftsteilen Defizite auszumachen. Ihre einzige Chance nutzte Patrick Streule nach 28 Minuten zum Ehrentreffer. Fünf Minuten später besorgte Maurice Muslic das 4:1. Die Messe war gelesen. Allerdings besaß der FVLB in dieser Partie erneut weitere hochkarätige Chancen, um noch deutlich höher zu gewinnen. Zudem wurde ihm vom Schiedsrichter ein klarer Foulelfmeter verwehrt. Der Unparteiische verlegte den Tatort fälschlicherweise außerhalb des Strafraums.

FC Aesch – FC Wittlingen 5:1

Der FC Wittlingen ging zwar in seiner dritten Partie gegen das Schweizer Team aus Aesch mit 1:0 in Front. Anschließend war der deutlich überlegene Gegner für die Kandertäler eine Nummer zu groß. Am Ende feierte der FC Aesch einen auch in dieser Höhe verdienten 5:1-Erfolg und belegten am Ende Platz zwei in der Abschlusstabelle.

FSV Rheinfelden – FV Lörrach-Brombach 2:1

Der FSV Rheinfelden machte den Turniersieg mit einem verdienten 2:1-Erfolg gegen den FV Lörrach-Brombach perfekt. Der FVLB war in dieser Partie körperlich nicht mehr in der Lage, dagegen zu halten. Szeniaks Schützlinge besetzten ihre Räume nicht und ließen die Aggressivität in den Zweikämpfen vermissen. So hatte der FSV auf dem Kunstrasenplatz leichtes Spiel, führte nach 16 Minuten bereits mit 2:0. Erst in der letzten Minute gelang Jack-Emanuel Akuegwu, der wie Robin Hinrichsen, Mirco Böhler und Nachwuchsmann Filippo Di Chiara zu gefallen wusste, der Anschlusstreffer.

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