FC Pfaffenweiler gegen DJK Donaueschingen
: Zwei „Welten“ treffen im Landesliga-Derby aufeinander

Der Tabellenführer empfängt das Schlusslicht. Oder – das standardstärkste Team der Liga spielt gegen die Mannschaft mit den vielen Gegentoren nach ruhenden Bällen.
Von
Holger Rohdeund Michael Bundesmann
Oberndorf
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Jallow Saja, der Torjäger des FC Pfaffenweiler, möchte auch gegen Donaueschingen treffen.

Holger Rohde

FC Pfaffenweiler – DJK Donaueschingen (Sonntag, 15.15 Uhr, Hinspiel: 5:2). Nach dem Derby zwischen dem FC Pfaffenweiler und dem FC Königsfeld am Mittwoch vor 500 Zuschauern können sich die Fußball-Fans in der Region auf den nächsten Leckerbissen freuen. Die große Frage lautet: Können die Donaueschinger den FCP als Außenseiter ärgern.

Der Rückblick auf das Hinspiel am 30. Oktober. Der FC Pfaffenweiler entführte beim 5:2 in Allmendshofen souverän einen Dreier. Drei der fünf Tore erzielten die Gäste damals jeweils nach Eckbällen! Es war immer das gleiche Schema, was zu den Treffern des FCP führte. Die Donaueschinger Mannschaft und auch die DJK-Anhänger waren an jenem kalten Mittwochabend schon der Verzweiflung nah.

Der Plan des Außenseiters

Wie es die Baaremer nun am Sonntag angehen wollen? „Wir müssen in den 90 Minuten in Etappen denken und uns Erfolgserlebnisse in Etappen schaffen“, sagt DJK-Coach Benjamin Gallmann. Er spricht mit viel Respekt vom Derby-Gegner: „Pfaffenweiler spielt eine beeindruckende Saison. Wir brauchen schon einen sehr guten Tag, um gegen sie eine Chance zu haben.“

Nach wie vor verfügt Benjamin Gallmann nur über einen kleinen Kader. „Trotz unserer Negativerlebnisse ist die Stimmung im Team gut. Die Jungs haben auch in dieser Woche sehr gut trainiert. Sollten wir in Pfaffenweiler etwas holen können, wären diese natürlich Bonus-Punkte für uns.“

FC Pfaffenweiler

Die Zielsetzung des Tabellenführers ist klar: „Wir dürfen nach unserem Sieg gegen Königsfeld nicht nachlassen und wollen die nächsten drei Punkte holen. Mit unserer Leistung gegen Königsfeld waren wir nicht zufrieden“, blickt FCP-Trainer Karsten Scheu zurück. Er sagt weiter: „Wir müssen die Kompaktheit zurückbekommen, die wir bis zur 25. Minute am Mittwoch besaßen. Danach waren wir zu undiszipliniert und müssen wieder griffiger werden. Scheus Kollege im Trainerteam, Dietmar Anders, bringt es vor dem Derby gegen Donaueschingen ebenfalls auf den Punkt: „Die Jungs hängen sich rein und sollen Spaß haben.“

Karsten Scheu traut den Donaueschingern den Klassenerhalt noch zu: „Die DJK ist in keiner schlechten Verfassung. Wir werden die DJK bestimmt nicht unterschätzen.“

Marc Rohrer (Muskelverletzung) und Luca Pantel (Trainingsrückstand) werden ausfallen.

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