FC Königsfeld Landesliga
: Klar überlegen – aber am Ende wird es eine Zitterpartie

Die Königsfelder gewinnen daheim ihr Nachholspiel gegen den SC Gottmadingen-Bietingen mit 2:1. Die Gastgeber nutzen viele Chancen nicht. FCK rückt auf Platz drei vor.
Von
Holger Rohde
Oberndorf
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Jubel und Erleichterung bei den Königsfeldern: Nach der langen Wintervorbereitung ist dem Landesliga-Dritten der Restart geglückt.

Holger Rohde

Landesliga: FC Königsfeld - SC Gottmadingen-Bietingen 2:1 (1:1). Was für ein Nervenspiel für den FCK in der Nachholpartie: Da agierten die Hausherren 99 Minuten klar überlegen gegen destruktive Gäste und mussten am Ende froh sein, einen knappen Sieg über die Zeit gezittert zu haben.

Das sagen die FCK-Trainer

Dabei wäre alles so einfach gewesen. Auch ein Kantesieg wäre für die Königsfelder möglich gewesen. „Wir haben einfach unsere Chancen nicht genutzt“, haderte Trainer Daniel Miletic. „An den ersten 30 Minuten gab es nichts ausszusetzen“, so sein FCK-Kollege Mike Seidel. Beide waren sich einig: „Wenn wir da mit drei, vier, fünf Toren wegziehen, wird es ruhiger Nachmittag. Unser Sieg war insgesamt hochverdient. Wir wollten Fußball spielen – unser Gegner nicht.“

Der Spielverlauf

Die Königsfelder verzeichneten in den ersten 30 Minuten sieben hochkarätige Chancen. Die Gäste blieben hingegen im Spiel nach vorne über die 99 Minuten harmlos.

Doch mehr als das 1:0 von Marko Karagaca (12.) aus kurzer Distanz nach einer Freistoßhereingabe von Theo Blankenburg war für die Königsfelder zunächst nicht drin.

Das 1:1 fiel in der 32. Minute aus heiterem Himmel. Karagaca unterlief ein folgenschwerer Fehlpass zur Mitte und Nico Uljevic brachte Maximilian Jeckl vor dem Tor zu Fall - Elfmeter und Platzverweis. Jan Faude verwandelte zum Ausgleich.

Die Königsfelder schüttelten sich kurz, waren dann weiter überlegen und präsentierten sich körperlich eine Klasse fitter als die Linzgauer.

In der 66. Minute wurden die Hausherren belohnt: Nach Seitenwechsel von Blankenburg bereitete Sandro Jock über links mit einem Querpass mustergültig vor - Sven Schwarzwälder drosch den Ball aus kurzer Distanz zum 2:1 unter die Latte. Karagaca traf die Latte (68.) nachdem Sven Schwarzwälder zuvor geblockt wurde. Strölin parierte bei einem Heber von Blankenburg (83.).

Da das 3:1 nicht fiel wurd es in der Schlussphase kurz noch einmal gefährlich: Keeper Nur Cheikhi verhinderte mit einer Glanzparade bei einem 25-Meter-Freistoß von Luca Magro das 2:2.

In der neunminütigen Nachspielzeit wurde es hektisch, weil Tim Hettich Rot erhielt (94.). Aber selbst mit neun Mann brachte die Heimelf den Dreier sicher nach Hause.

Statistik

Tore: 1:0 Karagaca (12.), 1:1 J. Faude (32./FE), 2:1 Sv. Schwarzwälder (66.).

Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rot: Uljevic (FCK/32.), Rot: Hettich (90.+4).

Schiedsrichter: Max Pötsch (Durmersheim).

Zuschauer: 150.

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