FC Holzhausen
: Erstes Testspiel geht an Aufsteiger FC Rottenburg

Der Verbandsligist FC Holzhausen war gegen den Ligakonkurrenten stark gefordert, hatte aber ein völlig neues Team auf dem Rasen.
Von
Lena Straub
Oberndorf
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Julio Gourgel (in Weiß) kam als Innenverteidiger zur zweiten Hälfte und machte seine Sache gut.

Andreas Wagner

Der FC Holzhausen hat nach der ersten Trainingswoche in seinem ersten Testspiel gegen den FC Rottenburg, der in die Verbandsliga aufgestiegen ist, 1:2 (0:2) verloren. Dabei setzte Cheftrainer Daniel Seemann, der den neuen Co-Trainer Sandro Bossert neben sich auf der Bank hatte, sechs der acht neuen Spieler, die der FCH zuletzt verpflichtet hatte, ein.

Los legte das Team mit folgender Aufstellung: Julian Hauser, Erind Zogu, Tim Steinhilber, Lars Czerwonka, Flavio Vogt, Tim Zölle, Leon Hayer, Jonas Kurz, Simon Bok, Carlos Konz, Elias Wolf. Auf der Bank waren Henning Schwenk, Julio Gourgel, Henry Seeger, Lysander Skoda, Oliver Grathwol und Vladan Djermanovic, die alle im Laufe der Partie Einsatzzeit bekamen.

Die Rottenburger, die drei Neuzugänge in den eigenen Reihen haben – unter anderem Aaron Leyhr, der vom FCH gekommen war –, erwiesen sich als eingespielte Truppe und legten auch so los. Sie brachten die Heimmannschaft immer wieder in Bedrängnis und nutzten während der ersten Hälfte zwei individuelle Fehler – ein zu kurz geratener Pass von Elias Wolf und ein Ballverlust von Tim Zölle – zur Führung.

„Kleiner Gradmesser“

Dass dabei nicht alle so richtig frisch wirkten, war der intensiven Woche geschuldet. „Wir hatten vier Einheiten, es war sehr intensiv, das hat man dem ein oder anderen heute auch angemerkt. Es war ein kleiner Gradmesser, jetzt wissen wir in etwa, wo wir stehen und dass wir noch viel Arbeit vor uns haben“, so Seemann.

Dem FCH wollte im ersten Durchgang wenig gelingen. Insgesamt kamen die Bälle nicht an und so konnten kaum offensive Akzente gesetzt werden. Neuzugang Steinhilber in der Spitze machte es trotzdem immer wieder gut, indem der große Stürmer durch Abschirmen den Ball fest machte. Er selbst erhielt aber kaum Bälle, um vor dem Tor gefährlich zu werden.

Im zweiten Durchgang sicherte die Hereinnahme von Henry Seeger und Lysander Skoda sowie die Umstellung auf zwei Achter das Holzhausener Spiel etwas ab. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff war Seeger durch und wurde von Spielertrainer Rene Hirschka gelegt, was einen Elfmeter zur Folge hatte. Diesen schoss Vladan Djermanovic aber so schwach, dass ihn Keeper Fazli Krasniqi sogar festhalten konnte. Erind Zogu, der zuerst als linker Außenverteidiger agierte und dessen Potenzial, kreativ nach vorne zu arbeiten, hier etwas verschenkt war, leitete dann mit Leon Hayer stark den Anschluss ein. Neuzugang Flavio Vogt versenkte den Ball von rechts kommend in einem Strahl im Netz (79).

Was verbessert werden muss

Insgesamt kein überzeugender Auftritt, allerdings fehlten auch wichtige Stammkräfte (Janik Michel war unter anderem verletzt), der aber im zweiten Durchgang Lichtblicke zeigte und bei einigen Neuen ihr Potenzial erahnen ließ. Seemann fasste zusammen: „Das Passspiel ist ausbaufähig, hier müssen wir zulegen. Außerdem müssen wir an der Struktur und der Ordnung gegen den Ball arbeiten und gemeinschaftlicher verteidigen. In der zweiten Halbzeit haben wir besser Räume gefunden und die Spielverlagerung war viel besser.“

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