FC 07 Albstadt startet wieder: Samed Akbaba sieht sein Team vor „Monsteraufgabe“ beim VfL Nagold

Albstadts Spielertrainer Samed Akbaba weiß, dass auf seine Mannschaft eine schwere Aufgabe in Nagold zukommt.
KaraDie höchstschwierige Paarung gegen den Aufstiegsanwärter VfL Nagold ist für den FC 07 Albstadt eine massive Herausforderung und zugleich Start in das Pflichtspieljahr 2025.
„Dieses Auswärtsspiel (Anstoß Samstag 15 Uhr) in Nagold wird eine Monsteraufgabe“, ordnet Albstadts Spielertrainer Samed Akbaba die anstehende Partie vor Anpfiff ein. Der FCA hat seine Generalprobe vor dem ersten Pflichtspiel in Nagold erfolgreich bestanden und gewann sein letztes Testspiel beim FC Hechingen im Rahmen seiner Wintervorbereitung deutlich 6:3.
Ärgerliche Fehler
Also, alles eitel Sonnenschein bei den Albstädter Blau-Weißen? Nicht ganz: Trotz einem halben Dutzend erzielter Tore, ganz überzeugen konnte das Team rund um Spielertrainer Samed Akbaba beim letzten Test nicht. Zwei späte Gegentore in den Schlussminuten gefielen dem FC 07-Übungsleiter gegen den A-Kreisligisten aus der Zollernstadt nach Schlusspfiff überhaupt nicht.
„Die einfachen Gegentore und individuellen Fehler müssen wir in Zukunft abstellen. Wir haben einige junge Spieler in der Mannschaft, die machen mangels Erfahrung noch Fehler. Diese werden dann auch eiskalt durch den Gegner bestraft.“ Zudem bemängelte Akbaba die Cleverness, letzte Überzeugung vor dem gegnerischen Tor, folglich oftmals mangelnde Chancenverwertung: „Da müssen wir in der Box und vor dem Strafraum in Zukunft einfach abgezockter sein. Wir hätten in Hechingen die Partie durchaus zweistellig gewinnen müssen. Jetzt gegen Nagold und in den weiteren bevorstehenden Punktspielen werden wir uns nicht so häufig bis zum gegnerischen Tor durchspielen können wie zuletzt beim FCH, aber wenn es soweit ist, muss es einfach eiskalt „klingeln“, bemerkte Akbaba deutlich.
Nagold steigert sich
Wenn es am Samstag für die Akbaba–Elf ins Nagoldtal geht, blickt man zuvor auf die jüngste Gastgeber-Situation: Durchaus überraschend ist die bisherige nur durchschnittliche Heimbilanz des Tabellendritten in der Vorrunde: Nur neun Punkte aus sieben Spielen, dabei vier Heimpleiten – gegen den TSV Frommern, den SV Zimmern, den SV Seedorf und den SV Nehren hat der VfL bisher vorzuweisen. Bedeutet aktuell nur Rang elf in der Heimtabelle. Doch in den letzten beiden Heimpartien vor der Winterpause ließ es die Schuon–Elf richtig krachen, erzielte insgesamt 12 Tore. Der SC 04 Tuttlingen wurde mit 4:0 besiegt, der SV Wittendorf wurde mit 8:2 nach Hause geschickt.
VfL-Coach Marcel Schuon bleibt realistisch: „Die Tabelle täuscht noch etwas, wir haben ein Spiel mehr als die Konkurrenten, im schlechtesten Falle rutschen wir auf Platz fünf ab.“ Trotzdem sei er zufrieden mit der Entwicklung der Mannschaft. „Wir haben eine gute Hinrunde gespielt“, analysiert der Nagolder Übungsleiter Ein großes Manko sieht er in der Heimbilanz. „Vier Niederlagen auf eigenem Platz sind zu viel. Das wollen wir verbessern.“