Erster Sieg unter Daniel Seemann
: FC Holzhausen schlägt TSG Tübingen 3:1 – zwei Neuzugänge treffen

Auf dem Sportgelände der SG Vöhringen gewinnt der FC Holzhausen dank einer Leistungssteigerung nach der Pause gegen den kommenden Pokalgegner.
Von
Pascal Kopf
Oberndorf
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Erind Zogu wirft sich in den Zweikampf: Der FC Holzhausen siegte beim Testspiel in Vöhringen gegen Tübingen.

Wagner

1:2, 1:1 und nun 3:1: Rein ergebnistechnisch hat sich der FC Holzhausen bisher von Testspiel zu Testspiel gesteigert. Gegen die TSG Tübingen feierte man am Samstag in Vöhringen einen Sieg, bei dem man in der letzten halben Stunde durchaus überzeugte. In den ersten 45 Minuten hingegen war das Team aus der Unistadt überlegen, aber auch ineffektiv.

Mehrmals stand Keeper Henning Schwenk vor der Pause im Mittelpunkt: Schon in der 4. Minute parierte er einen Kopfball von Hennoch Grauer spektakulär, nach acht Minuten klärte er eine gefährliche Hereingabe von der rechten Seite. Auch bei einem weiteren Kopfball (10.) und einem Steilpass, den er in höchster Not erreichte (13.), war er zur Stelle. Beim FCH, der mit der Doppelspitze Jannik Michel und Tim Steinhilber spielte, ging nach vorne hingegen wenig. Henry Seeger wurde in der 23. Minute im Strafraum noch entscheidend gestört.

Vogt trifft wieder

Den schönsten Tübinger Angriff machte dann kurz vor der Pause wieder Schwenk zu Nichte – er reagierte hervorragend gegen den Schuss von Grauer aus spitzem Winkel. Auf der anderen Seite setzte sich dann Seeger durch und bediente im Rückraum Flavio Vogt, welcher per tollem Linksschuss das 1:0 erzielte. Der Neuzugang war wie schon am Dienstag gegen Balingen II lange Zeit blass, war dann aber bei der ersten Chance zur Stelle.

Seemann analysierte: „Ich will den Jungs beibringen, dass wir die Ordnung halten. In der 1. Halbzeit wollten die Jungs immer wieder vorne drauf gehen, aber es war nicht die letzte Konsequenz. Das haben wir in der 2. Halbzeit besser gemacht.“ Seemann tauschte acht Mal, nur Schwenk, Carlos Konz und Seeger blieben auf dem Platz.

Zwei schöne Tore

Zunächst einmal schlug aber Tübingen zu: Der ganz starke Christoph Hollnberger düpierte gleich zwei Mann und hatte im Strafraum noch den Blick für Dennis Heumesser, der zum 1:1 einschob (51.). Mit zunehmender Dauer wirkte der FCH nun aber sicherer und spielte das 2:1 toll heraus: Ein weiter Ball fand Colin Haug, der legte auf Leon Hayer quer, welcher ins leere Tor traf (65.). Alexander Harachasch, ebenfalls ein Neuzugang, hatte dann nur zwei Minuten später den dritten Treffer auf dem Fuß, verzog aber knapp.

Djermanovic der Nutznießer

Zehn Minuten später war es aber soweit: TSG-Ersatzkeeper Finnegan Krohmer ließ eine harmlose Hereingabe fallen, Vladan Djermanovic staubte ab (77.). Hayer verpasste dann kurze Zeit später völlig frei noch den vierten Treffer. Am ersten Sieg unter Daniel Seemann änderte sich aber wenig. Große Rückschlüsse für das Pokalduell der Teams in der kommenden Woche wollte er aber nicht ziehen: „Man weiß nicht, ob sie kommende Woche anders spielen. Ich will das Spiel daher nicht überbewerten.“

Tübingens Trainer Michael Frick war trotz der Pleite zufrieden: „Wir haben das gerade in der 1. Halbzeit richtig gut gemacht. Insgesamt bin ich nach dem Spiel positiv gestimmt, wir haben ja gegen einen sehr guten Gegner gespielt.“

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