Eishockey, DEL2
: Freiburg verliert unter Wert

In der DEL2 verliert der EHC Freiburg das Match bei den Krefeld Pinguinen mit 1:6.
Von
pm/Uli Nodler
Oberndorf
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Kilian Kühnhauser verliert mit dem EHC Freiburg in Krefekd klar.

TH Fotografie/Thomas Hess

KREFELD. Dank der Rückkehr von Sameli Ventelä und Topscorer Fabian Ilestedt bot Coach Juraj Faith vier Sturmreihen und sieben Verteidiger auf. Im Tor startete Fabian Hegmann, der vor etwas mehr als einem Jahr an selber Stelle der starke EHC-Rückhalt war beim mirakulösen 3:2 Auswärtssieg mit ganz schmalem Aufgebot.

Nach Drittel eins gab es nur ein Fazit geben: der EHC wurde stark unter Wert geschlagen. Denn die Wölfe hatten die Busbeine in eben jenem zurückgelassen und waren läuferisch sofort auf Betriebstemperatur. So verbuchten sie über die Gesamtdistanz des ersten Abschnitts die Mehrzahl der Torchancen für sich. Allerdings fielen die einzigen beiden Treffer für Krefeld mittels Doppelschlag innerhalb von 93 Sekunden (11., 13.). Puckglück hatten die Gäste wahrlich nicht.

Apropos „Puckglück“: Selbiges fehlte dem EHC mehr als einmal, besonders aber bei Niko Linsenmaiers Metalltreffer im Powerplay (16.) und entscheidend später in den Anfangsminuten des zweiten Drittel.

Nein, der Eishockeygott war an diesem Abend definitiv kein Freiburger, denn nach zweieinhalb Minuten sorgte eine kleine Unebenheit im Eis für die Entscheidung, wie sich zeigen sollte. David Trinkberger war eigentlich schon in Scheibenbesitz, jedoch sprang die Scheibe so über dessen Schläger, dass David Cerny davon profitierte, ums Freiburger Tor in den Slot kurvte und Fabian Hegmann die Scheibe durch die Beine schob (23.).

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Dieser dritte Gegentreffer sollte seine Wirkung nicht verfehlen und Krefeld schwang nun das Zepter. So war der vierte Treffer die logische Konsequenz eines nun vom KEV dominant geführten Abschnitts (32.),

Im letzten Abschnitt trafen beide Teams noch je ein Mal, dabei gelang Shawn O’Donnell in der letzten Spielminute der Ehrentreffer für Blau-Weiß-Rot, die sich dieses Tor mehr als verdient hatten.

Somit blieb unterm Strich eine klare, (zu) hohe Niederlage. Einerseits fehlte das Scheibenglück, zudem hatte aber die Chancenverwertung – gerade im ersten Abschnitt – Luft nach oben.

Tore: 1:0 (11.) Dybowski (Payerl), 2:0 (13.) Köhler (Gogulla, Vandane), 3:0 (230.) Cerny, 4:0 (31.) Matsumoto (Cerny, Raabe), 5:0 (39.) Korus (Newton, Gogulla), 6:0 (49.) Payerl (Nijenhuis), 6:1 (60. ) O’Donnell (Ilestedt, Ewanyk). Strafminuten: Krefeld 6, Freiburg 4.