Black Forest Panthers: Überragendes Guard-Duo zu Gast am Deutenberghalle

Keeving Etienne und die Black Forest Panthers sind bereit für das Heimspiel gegen Lich.
Roger MüllerAuf dem Papier gehen die Black Forest Panthers natürlich als klarer Favorit in das Duell mit dem kommenden Gast, Lich Basketball. Wenn der Tabellenzwölfte allerdings in der Deutenberghalle seine Zelte aufschlägt, werden die Schwenninger gewarnt sein. „Wir werden Lich auf keinen Fall unterschätzen. Das wird uns nicht passieren“, stellt Headcoach Pascal Heinrichs im Vorfeld der Partie klar.
41-Punkte-Debüt
Schließlich wäre das leichtsinnig – insbesondere nachdem die Gäste am vergangenen Wochenende gegen den Tabellenzweiten, die Ravens Reutlingen, ein dickes Ausrufezeichen gesetzt haben. Angeführt von Neuzugang Jonas Harper, der bei seinem Debüt mit 41 Punkten brillierte, besiegte Lich den Panthers-Verfolger nach Overtime mit 101:93.
Nicht nur Harper gefährlich
Allerdings gibt Heinrichs zu bedenken, dass Lich neben dem US-Amerikaner noch einen weiteren gefährlichen Neuzugang in seinen Reihen hat: „Tim Schneider ist ein sehr guter Point Guard mit ProB-Erfahrung, der ihrem Spiel mehr Sicherheit gibt.“ Und auch vor einem anderen Akteur sind die Panthers gewarnt: Routinier Johannes Lischka, der mit 20,7 Punkten pro Spiel zu den besten Scorern der Liga zählt und diese „seit gefühlt 75 Jahren dominiert“, so Heinrichs über den Ex-Nationalspieler.
Einsatz von Schäfer fraglich
Diese drei Ausnahmekönner gilt es aus Schwenninger Sicht möglichst in den Griff zu bekommen – ein Unterfangen, das insbesondere bei den Guards Harper und Schneider durch die drohende Abwesenheit von Lukas Schäfer deutlich komplizierter werden könnte. „Lukas hat Achillessehnen-Probleme, sein Einsatz ist fraglich. Das würde uns natürlich gerade gegen Lich sehr wehtun – er ist unser bester Guard-Verteidiger“, so Heinrichs. Ansonsten hofft der 36-Jährige, personell aus dem Vollen schöpfen zu können, obwohl die Panthers in dieser Woche von einer Krankheitswelle ergriffen wurden. „So läuft das nun mal, dass es mehrere Spieler erwischt – einen nach dem anderen. Aber wir glauben, dass alle wieder spielen können.“
Gipfeltreffen am Valentinstag
Mit einem Heimsieg nach zuletzt drei Auswärtsspielen in Folge wollen die Panthers ihren Status als Tabellenführer zementieren. Schließlich mussten die Reutlinger, gegen die es am Valentinstag – ebenfalls in der Deutenberghalle – zum Gipfeltreffen kommen wird, zuletzt eben jene Niederlage gegen Lich einstecken. Die Panthers wollen nun alles daran setzen, dass sie nicht dasselbe Schicksal ereilt.
