Black Forest Panthers: Geglückte Generalprobe – jetzt warten (wieder) die Wizards

Nkosi Kedar (rechts) und Chris Okolie (links) waren die beiden besten Panthers-Scorer im Heimspiel gegen Ulm.
Roger MüllerEs kommt also zum Rematch des letztjährigen Halbfinales! In einem packenden Krimi in Saarlouis gingen die College Wizards am Ende mit 91:88 nach Overtime als Sieger vom Parkett und ziehen damit als Tabellenvierter in die Playoffs ein. Das Team Ehingen/Urspring gab sich parallel vor heimischer Kulisse keine Blöße und besiegte die Karlsruhe Lions II mit 88:79. Somit trifft Ehingen in der ersten Runde der Playoffs auf die Reutlingen Eagles und die Black Forest Panthers bekommen es einmal mehr mit den Karlsruher Zauberern zu tun.
Weste bleibt weiß
Für die Panthers selbst stand an diesem letzten Spieltag zwar tabellarisch nichts mehr auf dem Spiel, doch man wollte die bis dato perfekte Heimbilanz gegen BBU Ulm unbedingt fortsetzen. Auch wenn das Duell mit den jungen Ulmern knapper ausging, als zu erwarten war, erfüllten die Schwenninger am Ende diese Mission. „Wir haben am Anfang gar nicht gut verteidigt, aber irgendwann haben wir dann die nötige Intensität an den Tag gelegt“, resümierte Headcoach Pascal Heinrichs und ergänzte: „Zufrieden bin ich natürlich nicht, aber dieses Spiel hatte schon etwas von Playoff-Atmosphäre. Deshalb bin ich glücklich, dass es so gelaufen ist und kein leichtes Spiel war.“
Ulmer angeführt von Slingerland und Brutans
Insbesondere Yanu Slingerland und Gustavs Brutans, die mit jeweils 26 Punkten die beiden Top-Scorer der Partie waren, machten den Panthers das Leben denkbar schwer. Vom Tip-off an befanden sich die Gäste im fünften Gang und machten das Spiel besonders nach Schwenninger Ballverlusten oder Fehlwürfen enorm schnell. Doch die Panthers stellten sich immer besser auf diese Strategie ein und war eben doch über weite Strecken das stärkere Team. Das erste Viertel gewann man mit 19:17, das zweite mit 20:15 und das vierte mit 25:24. Einzig im dritten Spielabschnitt hatten die Ulmer mit 25:22 die Nase vorn.
Sorge um Zenelaj
Die erfolgreichsten Korbjäger auf Schwenninger Seite waren einmal mehr Nkosi Kedar (18 Punkte) und Chris Okolie (17). Kapitän Paul Isbetcherian, der etwas überraschend zunächst von der Bank kam, führte das Team mit acht Assists an. Einen Dämper erhielt die Stimmung in der Deutenberghalle, als Denis Zenelaj wenige Sekunden vor dem Ende ohne gegnerische Einwirkung zu Boden ging und behandelt werden musste. Der 23-Jährige konnte bei der Ehrenrunde des Teams jedoch zumindest wieder einigermaßen rund laufen.
Panthers: Kedar (26:20 Minuten/18 Punkte), Isbetcherian (25:49/3), Etienne (25:33/9), Okolie (23:55/17), Zenelaj (22:36/14), Burgunder (19:33/3), Binelli (19:32/10), Schäfer (18:38/6), Hoppert (13:38/6), Stojcevic (03:48/0), Deking (00:19/0), Cuic (00:19/0).
