Biathlon-WM am Arber: Fünf Fahrkarten beim Heimspiel – Furtwanger Talent zahlt WM-Lehrgeld

Lukas Tannheimer ließ im WM-Einzel zu viele Scheiben stehen.
SkifLukas Tannheimer (DAV Ulm/Skif), Melina Gaupp (DAV Ulm/Skif) und Ina Lickert (SZ Breitnau/Skif) vertreten im Bayerischen Wald die Furtwanger Farben.
„Lukas und Melina sind eigentlich für den vorderen Bereich gesetzt“, weiß Internatsleiter Niclas Kullmann, dass es beim Heimspiel – inklusive der für den Nachwuchs ungewohnten Zuschauerkulisse – auch auf die Nerven am Schießstand ankommt.
Lukas Tannheimer
Los ging es mit dem Einzel der Junioren über 15 Kilometer. Lukas Tannheimer, Bruder von Olympiastarterin Julia Tannheimer, hatte sich viel vorgenommen. Doch der 18-Jährige hatte – wie viele deutsche Teamkollegen – kein Glück beim Schießstand. Tannheimer ließ fünf von 20 Scheiben stehen.
Am Ende hatte Tannheimer als 20. fast sechs Minuten Rückstand auf den fehlerfreien Sieger Philip Lindkvist-Floetten aus Schweden „Ich kann mir die Fehler nicht erklären“, sagte der Skifler später enttäuscht im Sportschau-Interview.
Leo Carlier aus Frankreich (ein Fehler/+46,7 Sekunden) holte Silber, Bronze ging an den Esten Jakob Kulbin (5/+2:16,6 Minuten).
Melanie Gaupp
Am Sonntag war Ina Lickert bei der Jugend-WM im Einzelrennen noch nicht am Start. Dafür feierte Melanie Gaupp (DAV Ulm/Skiinternat Furtwangen) ihre Premiere bei den Juniorinnen. Sie erreichte Platz 31 nach fünf Fehlschüssen. Es siegte die Französin Themice Fontaine. Mit den Mixed-Staffel-Wettbewerben geht es an diesem Montag am Arber weiter.
