Biathlon-WM am Arber
: Erste Medaille für Deutschland, Tannheimer leistet sich zu viele Fahrkarten

Biathlet Lukas Tannheimer (Skiinternat Furtwangen, DAV Ulm) belegt am Dienstag bei der Heim-WM am Arber den guten zehnten Rang. Noch besser macht es ein Jugend-Biathlet.
Von
Gunter Wiedemann
Oberndorf
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Lukas Tannheimer ließ im WM-Sprint gleich die ersten beiden Scheiben im Liegendanschlag stehen.

Skif

Bei der Nachwuchs-WM im Biathlon stand am Dienstag der Sprint für die Jugend und die Junioren an.

Lukas Tannheimer ging mit der Nummer 13 ins Rennen. Der Furtwanger Schüler leistete sich gleich im Liegendanschlag bei nicht einfachen Bedingungen zwei Fahrkarten.

Im Stehendanschlag ließ der 18-Jährige eine weitere Scheibe stehen. Am Ende kam er nach den 10 Kilometern mit einem Rückstand von 1,22,1 Minuten auf Goldmedaillengewinner Grzegorz Galica (Polen) ins Ziel. Dies reichte für den guten zehnten Platz. Damit war Tannheimer der beste DSV-Biathlet.

Silber ging an den Philip Lindkvist-Floetten (Schweden), Bronze schnappte sich Kasper Kalkenberg (Norwegen).

„Es lief besser wie gestern (Mixed-Staffel, Anm. d. Red.), aber nicht perfekt“, sagte Tannheimer im Sportschau-Interview.

Zuvor hatte im Jugend-Sprint Hannes Lipfert die erste Medaille für Deutschland geholt. Der 17-Jährige belegte hinter Markus Sklenarik (Slowakei) und Rihards Lozbers (Lettland) den dritten Rang.

Am Mittwoch geht es für die weibliche Jugend und die Junioren am Arber beim Sprint um die Medaillen.

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