Bezirksliga Nordschwarzwald
: VfL Nagold 2 watscht die Gültlinger deutlich ab

Während der Bezirksliga-Tabellenführer Ergenzingen ganz zur Zufriedenheit von Michael Sattler die Spitze verteidigt hat, sind die drei Verfolger aber ebenfalls siegreich gewesen und bleiben dran.
Von
Hans-Christian Schunke
Oberndorf
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Der VfL Nagold 2 (in Blau) hat überraschend deutlich gegen den SV Gültlingen gewonnen.

Andreas Reutter/Andreas Reutter

SV Alpirsbach/Rötenbach – Grün Weiß Ottenbronn 1:8 (1:3). Nach dieser Niederlage stehen die Alpirsbacher als vierter Absteiger in die Kreisliga A fest, während die Gäste immer heftiger an das Tor nach oben hämmern. Bereits nach sechs Minuten stand es 0:2, ehe sich der SVA mit einer Gelb/Roten Karte selber dezimierte. Dennoch gelang den Einheimischen der Anschlusstreffer, doch nach dem 1:3 (41.) brachen nach der Pause beim SVA alle Dämme.

SG Felldorf/Bierlingen – SV Baiersbronn 5:1 (3:1). „Wir haben richtig gut gespielt“, freute sich SG-Spielertrainer Lukas Baur über den deutlichen Sieg, zumal er sich mit dem Führungstreffer als Dosenöffner betätigte. Dazu das Tor zum 4:0 zwei Minuten nach Wiederbeginn und aus dem SG-Schnellboot wurde ein gemütlicher Ausflugsdampfer oder aber: „Anschließend haben wir es gemütlich heruntergespielt“, so Baur. Die Folge: Die Gäste kamen zu einigen Abschlüssen und dem verdienten Ehrentreffer.

TuS Ergenzingen – SF Salzstetten 4:0 (2:0). Ein früher Führungstreffer, zwei Tore kurz vor und nach der Pause bei einem weiteren späten Treffer und das 4:0 war perfekt. Und der TuS-Elf war es gelungen, ihren Chef, Michael Sattler, in die Wohl-Fühl-Oase zu versetzen. „Heute bin ich sehr zufrieden. Das war eine souveräne Leistung“, freute sich der Trainer, zumal „der Gegner keine klare Chance aus dem Spiel heraus hatte und lediglich bei Standards für Gefahr sorgte“.

VfR Sulz – SV Gündringen 3:1 (1:0). „Der erste Durchgang war relativ ausgeglichen“, musste der Sulzer Sprecher Michael Hess auf die zweiten 45 Minuten warten, ehe die Heim-Elf auf Touren gelangte. „Da haben wir einfach mehr gemacht“, dauerte es gerade einmal vier Minuten nach Wiederanpfiff, ehe die 1:0 Pausenführung auf 2:0 ausgebaut wurde. Und spätestens nach dem dritten Treffer, erzielt von Spielertrainer Philipp Rumpel, war für den Gast der Stecker gezogen.

„Die bessere Mannschaft“

SV Marschalkenzimmern – SV Althengstett 1:3 (0:2). „Kämpferisch war das heute unsere beste Leistung“, freute sich SVM-Trainer Frank Baumann. Auch weil sich sein Team kurz vor dem Abpfiff mit dem Treffer zum 1:3 belohnte. „Der war redlich verdient, da wir am Ende einige Möglichkeiten hatten“, so Baumann weiter. Der wollte aber auch nicht verhehlen, dass „der Gästesieg in der Summe völlig verdient war. Der Gegner war technisch und individuell die bessere Mannschaft“, so der Coach.

1. FC Altburg – SG Vöhringen 3:3 (1:2). „Das war heute keine gute Leistung von uns“, hatte FCA-Spielleiter Alexander Schröder eine Heimelf gesehen, die „erst nach dem 0:2 Rückstand aufgewacht ist und in dieser Phase auch zu Möglichkeiten kam“, so der Spielleiter weiter. Aus dem 1:2 wurde nach 69 Minuten ein 1:3, doch dann „haben wir Moral bewiesen“, durfte Schröder zusammen mit der FCA-Familie noch eine unerwartete Punkteteilung nach zwei Toren in der Nachspielzeit bejubeln.

SV Mitteltal/Obertal – Spvgg Freudenstadt 1:5 (1:2). „Keine Frage, der Sieg für Freudenstadt ist verdient. Vor allen Dingen aufgrund der zweiten Hälfte. Doch, was wir für Gegentreffer kassieren, das ist einfach krass. Da tut mir nur der Torwart leid“, war SV-Trainer Simon Spissinger not amused. Der Knackpunkt war die Phase nach dem Ausgleichstreffer zum 1:1 (31.), denn „da waren wir am Drücker. Können das 2:1 machen doch das fällt gegen uns nach einem abgefälschten Freistoß“, ärgerte sich Spissinger, der nach der Pause noch drei Treffer hinnehmen musste.

Trainer appelliert an Spieler

VfL Nagold 2 – SV Gültlingen 6:0 (4:0). „Wir haben vom Start weg Druck gemacht. Waren voll im Spiel und was wichtig war, mit unserer zweiten Chance konnten wir in Führung gehen“, sah VfL-Trainer Michael Steger noch drei weitere Tore seine Mannschaft vor der Pause. Dazu kam „wir haben nichts zugelassen“, und so stand hinten zudem die Null. Und der Fahrplan wurde weiter eingehalten. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff folgte das 5:0 und „das war eine gute Leistung. Weiter so“, appellierte Steger an seine Spieler.

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