Bezirk Schwarzwald/Zollern
: 22:0, 13:1 und 11:1: Kuriose Ergebnisse in der 2. Pokalrunde

Überraschungen, Drama und viele Tore – die zweite Runde im Bezirkspokal Schwarzwald/Zollern hatte einiges zu bieten.
Von
Felix Paschke
Oberndorf
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Jonas Jehle traf fünfmal für den TSV Straßburg. Drei seiner Tore erzielte er innerhalb von vier Minuten.

Kara

Es war ein ungleiches Duell am Dienstagabend im Bezirkspokal Schwarzwald/Zollern. Der C-Ligist SV Spaichingen empfing den TSV Straßberg, im Vorjahr noch Landesligist und derzeit in der Bezirksliga an der Tabellenspitze.

Eine klarere Rollenverteilung ist in diesem Wettbewerb kaum möglich. Und dennoch: Die ersten 45 Minuten schlugen sich die unterklassigen Gastgeber wacker und lagen nur mit 2:0 zurück. Nach der Pause wurde der Widerstand des SVN dann aber schnell gebrochen, bereits in der 46. Minute fiel das 3:0 für Straßberg.

Danach folgten vier Minuten, in denen vor allem ein Mann auftrumpfte: Jonas Jehle, der bereits das 1:0 (26.) erzielt hatte. Zwischen der 61. und 64. Minute erzielte der TSV-Kapitän einen lupenreinen Hattrick. Am Ende hieß es standesgemäß 11:1 für den Favoriten, Jehle traf dabei auch noch ein fünftes Mal.

22 Tore in einem einzigen Spiel

Es war jedoch nur eines von mehreren kuriosen Ergebnissen am Dienstagabend. Die mit Abstand meisten Tore aus dem Spiel heraus fielen dabei beim Duell zwischen dem A4-Ligisten SV Nendingen und dem TV Altoberndorf, der in dieser Saison erstmals an den Start geht. Sage und schreibe 22:0 hieß es am Ende für Nendingen, die schon nach 16 Minuten mit 3:0 führten.

Torreich ging es weiter, vor allem in Durchgang zwei. Nachdem die Teams beim Stand für 6:0 die Seiten wechselten, fielen in der zweiten Halbzeit noch 16 Treffer. Im Schnitt also knapp alle drei Minuten ein Tor.

SGM Hardt/Lauterbach schießt A-Ligisten mit 13:1 ab

Für das dritte zweistellige Ergebnis des Abends sorgte Bezirksligist SGM Hardt/Lauterbach. Mit 13:1 (7:0) gewann der Bezirksligist überraschend deutlich beim A-Ligisten SGM Rosenfeld/Isingen/Brittheim und zog so in die dritte Pokalrunde ein. Marc Haberstroh gelang dabei ein Viererpack – ein lupenreiner Hattrick (drei Treffer hintereinander in einer Halbzeit) blieb ihm jedoch verwehrt.

Neben einigen deutlichen Ergebnissen, die vor allem in den ersten Pokalrunden üblich sind, herrschte auf einigen Plätzen auch Hochspannung bis zum Schluss. Etwas überraschend musste zum Beispiel der Bezirksligist FC Hechingen beim A-Ligisten SV Seitingen-Oberflacht ins Elfmeterschießen.

Torwartwechsel zum Elferschießen bringt keinen Erfolg

Dafür wechselten die Hechinger in der 90. Minute extra den Torwart – Slaven Hrstic kam für Cem Kizgin. Jedoch ohne Erfolg: Die Gastgeber versenkten fünf Strafstöße und gewannen so mit 7:6 nach Elfmeterschießen.

Mehr Glück hatte die Spvgg Trossingen. Der Dritte der Bezirksliga musste ebenfalls im Elfmeterschießen „nachsitzen“. Gegen den A-Ligisten SV Villingendorf behielten die Trossinger jedoch die Nerven und gewannen mit 9:8.

Vier Bezirksligisten scheiden aus dem Pokal aus

Für insgesamt vier Bezirksligisten endete dagegen die Pokalreise am Dienstagabend. Die SGM Schramberg/Sulgen, der TSV Trillfingen, der TSV Frommern und eben der FC Hechingen sind raus und können sich von nun an auf die Spiele in der Bezirksliga konzentrieren.

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