Bezirk Nordschwarzwald
: In der Abstiegszone geht das Hauen und Stechen weiter

In der Fußball-Bezirksliga Nordschwarzwald ist aus dem Drei- ein Zweikampf um die beiden vorderen Plätze geworden.
Von
Hans-Christian Schunke
Oberndorf
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Über einen knappen Heimsieg über den SV Althengstett (in Blau) freute sich der SV Eutingen.

Andreas Reutter

Während TuS Ergenzingen und die Spvgg Freudenstadt ihre Hausaufgaben lösten, patze Grün-Weiß Ottenbronn zu Hause gegen den SV Gültlingen (2:2) und hat nur noch theoretische Chancen auf Platz eins oder zwei. Am Tabellenende geht das Hauen und Stechen munter weiter.

SF Gechingen – SV Baiersbronn 0:0. Nach der Nullnummer weisen die beiden Protagonisten jeweils 56 Punkte auf und belegen die Ränge sechs (Gechingen) und sieben. Dabei hätte Andreas Kiwranoglou nach 76 Minuten den Gechinger Dreier eintüten können, doch sein Strafstoß landete in der zweiten Etage. Und das mitten in einer Drangperiode der Gäste. „In einem guten Spiel waren wir mindestens gleichwertig“, so SVB-Abteilungsleiter Bernd Faißt.

VfR Sulz – SV Marschalkenzimmern 2:0 (0:0). Die Hausherren hatten einige Mühe, ehe das Schlusslicht eingefangen war. „Die haben sich in einer intensiven Begegnung gewehrt“, sah VfR-Sprecher Michael Hess eine nervenaufreibende Begegnung. Schließlich musste sein VfR gewinnen, um vor dem Relegationsplatz zu bleiben, was auch neun Minuten vor dem Abpfiff perfekt war. Aber „auch wenn wir die bessere Mannschaft waren, die am Ende verdient gewonnen hat, der Gegner hatte auch zwei Großchancen und wenn sie eine nutzen, kann es auch anders laufen“, so Hess.

1. FC Altburg – TuS Ergenzingen 0:2 (0:0). Trotz der Niederlage können die Altburger nicht mehr direkt absteigen. Das war es aber auch schon an positiven Dingen seitens des FC, der lediglich einmal auf sich aufmerksam machte, als eine verunglückte Flanke auf der Latte landete. „Eine souveräne Sache für uns“, freute sich derweil TuS-Coach Michael Sattler. „Bis zum Führungstreffer hatten wir bereits viele Chancen, doch immer wieder war ein FC-Bein im Weg.“

„Sauber aus der Liga verabschieden“

SV Mitteltal/Obertal – SF Salzstetten 3:3 (3:1). Beim Pausengang führten die Einheimischen noch mit 3:1, ehe die Gäste, die dringend auf jeden Punkt angewiesen sind, aufdrehten. „Da haben wir uns den Schneid abkaufen lassen“, war SVM-Trainer Simon Spissinger letztendlich dennoch zufrieden. „Wir haben gekämpft. Wollten und wollen uns sauber aus der Liga verabschieden. Das ist uns sehr wichtig“, so Spissinger.

VfL Nagold 2 – SV Gündringen 6:2 (2:2). „Ein schlechtes Spiel von uns. Vor allen Dingen in der 1. Halbzeit“, grummelte VfL-Trainer Michael Steger. „Schlampig im Passspiel. Die Zweikämpfe nur halbherzig geführt. Erst als beim Gegner die Kräfte etwas nachließen, konnten wir uns die drei Punkte sichern“, so Steger, der nun mit seinem VfL Nagold 2 ordentlich Vorsprung auf den Relegationsplatz hat und die beiden letzten Spiele entsprechend angehen kann.

SV Eutingen – SV Althengstett 1:0 (1:0). Während sich die Gäste bereits die Platzkarte für ein weiteres Jahr im Oberhaus des Bezirks gelöst hatten, da zogen die Eutinger durch den knappen Heimsieg nach. Der fiel in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nach einem Konter. „Am Ende geht der Sieg in Ordnung“, zog SVE-Abteilungsleiter Patrick Sautter ein zufriedenes Fazit. „Die 90 Minuten waren hart umkämpft. Leider haben wir es verpasst, den Deckel darauf zu machen. Zumal der Gegner zwei hochkarätige Chancen liegen ließ.“

Anfang verschlafen

SV Alpirsbach/Rötenbach – SG Vöhringen 0:3 (0:0). „Verdient gewonnen. Das Ergebnis hätte noch deutlicher ausfallen können. Mehr gibt es zum Spiel nicht zu sagen“, lautete am Ende des Tages das Fazit von Gäste-Trainer Denis Gonszcz. Immerhin holte Vöhringen die Salzstetter in der Tabelle und profitierte von deren Patzer.

Grün-Weiß Ottenbronn – SV Gültlingen. 2:2 (0:1). Bereits nach zwei Minuten lagen die Gäste in Front, was GWO-Spielertrainer Julian Immisch so kommentierte. „Die erste halbe Stunde haben wir verschlafen“, durfte sich Immisch in der Folge freuen, dass seine Mannschaft immer besser in die Puschen kam und nach einer Stunde Spielzeit ausgleichen konnte. Doch nur fünf Minuten später nutzte der SVG einen Handelfmeter zur erneuten Führung, ehe Fabio Mandel (90. + 3.) wenigstens einen Zähler rettete.

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