Benjamin Bechtel im Interview: „Man realisiert es noch gar nicht“

Meistertrainer Benjamin Bechtel.
Hannes BrenneisenVon der Kreisliga B direkt in die Bezirksliga! Erfolgscoach Benjamin Bechtel fand während der grenzenlosen Feierlichkeiten noch Zeit für ein Interview.
Herr Bechtel, Glückwunsch zum Aufstieg! Was für eine Leistung. Wie fühlt sich das an?
Man realisiert es noch gar nicht. Es ist unglaublich, was wir geschafft haben. Meine Stimme ist noch heißer. Wir haben fast durchgefeiert. Es gibt Jungs, die haben auf dem Kickplatz geschlafen. Ich bin am Sonntagmorgen um 6 Uhr nach Hause und um 11 Uhr haben wir uns wieder am Bierbrunnen getroffen und waren wieder bis abends da. 400 Liter Bier haben wir gemeinsam mit den Fans getrunken.
Wer ist das größte Feierbiest beim TuS?
Unser Kapitän Tobias Wagner und auch Peter Krieg sind schon ganz weit vorne dabei. Von ihm habe ich auch noch eine schöne Bierdusche bekommen. Ich habe mich dann natürlich auch nicht lumpen lassen und mit allen ausgelassen gefeiert. Solch einen Erfolg muss man auch ausgiebig feiern.
Sie haben in Ihrem ersten Jahr als Trainer den TuS als Aufsteiger direkt zur Meisterschaft und zum Bezirksliga-Aufstieg geführt. Da kann man schon sehr stolz auf sich sein, oder?
Ja, auf jeden Fall. Man weiß ja nicht, was passiert in so einem ersten Jahr und noch dazu als Aufsteiger. Um so einen Erfolg feiern zu können, gehören aber selbstverständlich noch viele andere dazu. Der ganze Verein, die Mannschaft, da muss ich meinen Hut vor ziehen. Der TuS ist eine Familie, da gibt es keine Reibereien. Ob jung oder alt, alle verstehen sich super. Vor der Saison haben wir ein Trainingslager absolviert. Von da an habe ich gemerkt, dass wir ein gutes Team sind.
Möchten Sie abschließend noch ein paar Worte verlieren?
Ich würde mich gerne bei unseren Fans bedanken, die uns auch bei jedem Auswärtsspiel treu begleiten. Bei unserem Vorstand, der immer für uns da ist. Bei der Mannschaft, die einfach eine überragende Truppe ist und eine super Saison gespielt hat, und bei meiner Frau, die alles mitgemacht hat und auch voll hinter der Mannschaft steht.