Basketball: TSV Rottweil steigt in Oberliga auf

Freude pur und großer Jubel bei den Basketballern des TSV Rottweil, die den Aufsteig in die Oberliga geschafft haben.
TSVTSB Schwäbisch Gmünd – TSV Rottweil Werewolves 62:68 (16:13, 12:14, 16:22, 18:19). Mit einem 68:62-Sieg gelang binnen zwölf Monaten der Durchmarsch.Jubel, Trubel, Heiterkeit: Die Neckarstädter sorgten im zweiten Aufstiegsendspiel für ein erneutes Ausrufezeichen und sicherten sich unter dem Jubel der mitgereisten Fans in der vollen und lauten Straßdorfer Halle für ausgelassene Stimmung.
Durchmarsch
Welche eine Erfolg - als Aufsteiger und Ligadritter nun den „Back to Back“-Triumph geschafft. Binnen zwölf Monaten marschieren die Werwölfe aus der Bezirksliga in die Oberliga. Mit zwei knappen Siegen und dabei insgesamt 126:117-Punkten war es eine abgeklärte Vorstellung der erfahrenen Neckarstädter.
Klares Ziel
Bevor die Sektkorken knallten, galt es erst einmal 40 Minuten den 58:55-Hinspielerfolg zu verteidigen. „Unser Ziel war von Anfang an klar, dass wir bei einem so engen Ergebnis die zweite Partie ebenfalls gewinnen wollten“, so Nehrer. Gesagt getan, doch mit Hürden und erforderlichem Nervenkostüm.
Offene Partie
Der Grund: Die TSB-Starting-Five suchte gegen die Gäste ihr Heil in der Offensive. Nach zehn Minuten stand es 16:13 - insgesamt also 71:71. Der reine Nervenkitzel setzte sich fort. Bis zur Pause in der 20. Minute verkürzte Rottweil mit einem 12:14 im zweiten Abschnitt auf den 28:27-Pausenstand. Mit 83:85 hatten die Gäste den Aufstieg in der Hand. Weiter ging es nach der Halbzeit im dritten Viertel - die stärkste Phase der Rottweiler. Sie drehten die Partie und konnten mit einem 16:22 nach 30 Minute eine 44:49-Führung herausarbeiten.
Schlussviertel entscheidend
Damit war für den Schlussdurchgang alles vorgegeben: Gmünd musste eine Aufholjagd starten und mindestens acht Punkte mehr machen für eine Verlängerung. Rottweil behielt die Geduld und Ruhe, brachte immer wieder seine Abschlüsse im Korb unter und konnte mit 18:19 den Abstand in der Crunshtime sogar auf 62:68 ausbauen.
Bei den Gästen fielen zwar die Dreier (6:3 für Gmünd) nicht wie erhofft, doch ein überragender Luca Rauschenberger steuerte alleine 25 Zähler bei. Die Freiwurfquote von 59 Prozent (19 von 32 Versuchen) hielt hier Ex-Profi Davor Barovic mit 70 Prozent Treffsicherheit (7 von 10) oben.
Rottweiler Werwolves
Luca Rauschenberger (25), Davor Barovic (11), Patryk Schendzielarz (8), Moritz Leichtle (7), Niko Rapljenovic (6), Charalampos Kiriakidis (6), Valentino Siino (4), Mirko Strugar (1), Mika Köhne, Benjamin Schmid, Immanuel Schirling, Emile Mugabo, Tobias Lux (Langzeitverletzter).
Trainerstimme
Trainer Gero Neher freute sich über den unerwarteten Aufstieg : „Es war eine starke Teamleistung. Wie im ersten Spiel wurde die Partie sehr intensiv. Unsere Defense agierte stark, in den entscheidenden Situationen haben wir die richtigen Plays gemacht, unseren Gameplan umgesetzt. In den entscheidenden Momenten haben wir immer dann gepunktet, wenn es notwendig wurde. Daher sind wir ein verdienter Sieger, was unser Gegner nach der Schlusssirene auch anerkannte. Respekt von meiner Seite für die Unicorns, es war ein harter, stets fairer Gegner in zwei spannenden Spielen. Jetzt können wir ausgelassen feiern.“