Basketball: Falcons empfangen Lustnau zum ultimativen Spitzenspiel

Tunacan Cetintas und die Balingen Falcons haben mit dem TSV Lustnau noch eine Rechnung offen.
Ralf KühnAus dem Fakt, dass die Basketballer der TSG Balingen noch eine Rechnung mit dem TSV Lustnau offen haben, macht niemand im Lager der Falcons ein Geheimnis. Kaum ein Spiel in den vergangenen Jahren wurde mit so viel Spannung erwartet wie das Duell mit dem „Klub Kartell“ aus dem Stadtteil Tübingens am Sonntag in der heimischen Kreissporthalle. „Die Jungs sind heiß auf das Spiel – schon seit Wochen“, verrät Headcoach Bülent Veznikli.
Zwei Pleiten in der Vorsaison
Die Vorgeschichte: In der vergangenen Saison verloren die Falcons in der Kreisliga nur zwei Spiele – die beiden Duelle mit dem späteren Meister aus der Universitätsstadt. Aufgrund der Aufstockung der Bezirksliga West auf zwölf Teams schafften die Balinger dennoch den Aufstieg, ohne den Umweg über die Relegation gehen zu müssen. Diese beiden Niederlagen schmerzen noch immer. Wenn es nach den Falcons geht, wird es Zeit für eine Revanche. Die aktuelle sportliche Lage in der Bezirksliga macht die Begegnung nur noch brisanter. Beide Mannschaften stehen mit einer perfekten Bilanz von sieben Siegen aus den ersten sieben Spielen da. Einzig aufgrund der leicht besseren Korbdifferenz reisen die Gäste als Tabellenführer nach Balingen. Mehr Spitzenspiel geht kaum.
110 Prozent nötig
„Ich erwarte von jedem einzelnen Spieler, dass er am Sonntag 110 Prozent gibt“, stellt Veznekli im Vorfeld der Partie klar. Der 57-Jährige ist in seiner noch jungen Laufbahn als Balinger Headcoach noch immer ungeschlagen – und wünscht sich natürlich, dass das auch am Sonntagabend noch der Fall sein wird. „Es wird ein Spiel auf sehr hohem Niveau sein“, ist sich der Übungsleiter sicher und ergänzt: „Lustnau hat eine enorme individuelle Qualität. Wir müssen alles geben und in der Defense um jeden Ball kämpfen. Das wird es brauchen, um sie zu schlagen.“ Außerdem hofft der Coach auf lautstarke Unterstützung von den Rängen der Kreissporthalle: „Basketball-Liebhaber sollten sich das nicht entgehen lassen“, meint er mit einem Augenzwinkern.
