Ambitionierte Ziele
: Die SGM Deißlingen/Lauffen will in der Bezirksliga wieder oben angreifen

Im Juni hat die SGM Deißlingen/Laufen den Landesliga-Aufstieg kann verpasst. In der eingleisigen Bezirksliga zählt das Team daher zu den Topfavoriten und hat einen großen Vorteil.
Von
Felix Paschke
Oberndorf
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Auch in diesem Jahr dürfte wieder mit der SGM Deißlingen/Lauffen (rot-schwarze Trikots) zu rechnen sein.

Bernd Müller

Hört man sich bei den Teams aus der Bezirksliga Schwarzwald/Zollern nach den Favoriten auf die vorderen Plätze um, fällt ein Name eigentlich immer: die SGM Deißlingen/Lauffen. Der Vorjahresvize, der in den Entscheidungsspielen den Aufstieg in die Landesliga knapp verpasst hat, steht bei der Konkurrenz in der Liga weit oben auf der Favoritenliste.

Und wie sieht man das bei der SGM Deißlingen/Lauffen? „Das spricht für uns“, sagt Spielertrainer Felix Schaplewski zu den Aussagen der anderen Clubs. Grundsätzlich decken sich diese auch mit den Zielen der SGM. „Fakt ist: Wir wollen oben mitspielen“, sagt Schaplewski klar. Er weiß jedoch auch, dass das alles andere als ein Selbstläufer werden wird.

Denn in der nun eingleisigen 18er-Staffel gibt es „eine Hand voll Teams“, denen Schaplewski zutraut, ganz oben mitzuspielen. Dazu zählt er die beiden Absteiger Frommern und Straßberg, aber auch Dotternhausen, Trossingen, Winzeln und Bubsheim. Sie alle hat der Deißlinger Coach auf dem Zettel. Zudem rechnet er auch mit einem Überraschungsteam, das oben mitmischen könnte. „Es ist eine interessante Staffel, in der man sich beweisen muss“, sagt er daher über die neue Liga, die durch die Bezirksfusion deutlich stärker wurde.

Vorfreude auf attraktive Liga

„Die Liga ist attraktiver als letzte Saison“, findet Schaplewski, der mit seinem Team am Wochenende die SGM Schramberg/Sulgen in Deißlingen empfängt. So langsam steigt daher die Spannung – das Ziel ist ein „guter Start“. Denn leichte Spiele gibt es in der neuen Liga nicht, am Ende kann jede Niederlage den Ausschlag geben.

Neuer Co-Trainer mit an Bord

Die Vorbereitung hatte dabei so ihre Tücken: Schaplewski und sein neuer Co-Trainer Tobias Pallaks mussten „viel umplanen“. Denn dem ursprünglichen Plan lag die Hoffnung zugrunde, dass nach den beiden Entscheidungsspielen gegen Mühlheim der Landesliga-Aufstieg gefeiert werden kann. Doch dazu kam es bekanntlich im Elfmeterschießen nicht. So ging die ohnehin lange Saison in die zweite Verlängerung, bevor der Nicht-Aufstieg besiegelt war.

Vorbereitung wurde nach langer Vorsaison verkürzt

Die Vorbereitung wurde daher von den Coaches etwas verkürzt, um den Spielern die nötige Pause zu geben. Mit dem Verlauf der Vorbereitung ist Schaplewski aber „sehr zufrieden – die Jungs ziehen mit“.

Die „Jungs“, das sind im Fall der SGM Deißlingen/Lauffen mehr oder weniger die gleichen Akteure wie in der Vorsaison. Große Veränderungen im Kader hat es nicht gegeben, Neuzugänge gibt es wenige. Und das aus gutem Grund: „Wir waren nicht gezwungen, aktiv zu werden“, so Spielertrainer Schaplewski, dem somit alle Leistungsträger aus der erfolgreichen Vorsaison erhalten bleiben.

Zweikampf um den Job als Nummer eins

Verstärkung gab es allerdings auf der Torwartposition. Qerim Dinaj, der in der Vorsaison noch beim FV 08 Rottweil spielte und am ersten Spieltag aus fast 100 Metern gegen seinen neuen Club traf, spielt künftig bei der SGM. Gemeinsam mit Niklas Uhl bildet er das Duo im Kasten. „Wir sind mit beiden sehr zufrieden“, sagt Schaplewski, der zehn Tage vor dem Saisonstart noch nicht entschieden hatte, wer als Nummer eins in die Saison gehen wird.

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