Josis Klause in Albstadt-Ebingen
: Ein Lebenstraum

AnzeigeVor zehn Jahren erfüllte sich Josefa Knupe einen Lebenstraum. Sie gründete in einem 600 Jahre alten Haus in Ebingen das Café mit Pension Josis Klause. Jetzt steht ein erstes Jubiläum an.
Von
Horst Schweizer
Ebingen
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Josefa Knupe erfüllte sich mit Josis Klause in Albstadt-Ebingen einen Lebenstraum.​

Josefa Knupe erfüllte sich mit Josis Klause in Albstadt-Ebingen einen Lebenstraum.​

bordograf

Geplant war dies davor allerdings nicht. Josefa Knupes Weg war nach einem Studium zum Betriebswirt eher in die Automobilbranche geplant. Jedoch immer mit dem Hintergedanken, sich neu zu orientieren auf der Schwäbischen Alb, in der Nähe ihrer Eltern.

Ausschlaggebend war dann der Ebinger Weihnachtsmarkt vor über einem Jahrzehnt. Sie betrieb dort einen Stand, verkaufte erfolgreich Cupcakes. Dann war klar, „ich möchte ein Café eröffnen“, so ihr Ziel. In der Ebinger Innenstadt wurde nach einer Möglichkeit Umschau gehalten, ohne Erfolg. Der Gang führte auch zu dem bis dahin 20 Jahre leerstehenden „Hofele-Gebäude“ im Kirchengraben nahe der Martinskirche. „Ich bin in das Haus reingelaufen und wusste sofort, das ist es, denn das Flair war unglaublich“, so Josefa Knupe. Im zweiten Moment schien jedoch das unter Denkmalschutz stehende 600 Jahre alte Haus, wo einst der Kirchen-Wirt schon ausschenkte, zu groß.

Schnell reifte die Idee, neben dem Café im Erdgeschoss, wo der Gast beim Besuch kurz Abstand vom Alltag bekommen und sich eine kurze Pause gönnen soll, im Obergeschoss Pensionszimmer einzurichten.

Josefa Knupe baute zusammen mit ihrem Vater als Architekt in zwei Jahren das alte Haus nach ihren Vorstellungen und ihrem persönlichen Konzept um und aus, eröffnete Josis Klause vor zehn Jahren. Vom ersten Tag an liefen die vier Pensionszimmer, die ab zwei Nächten buchbar sind, gut, werden vor allem von Geschäftsreisenden oder Wanderern gebucht.

Das Essen soll gesund sein, Kuchen wie bei Oma

„Für mich war wichtig, dass der Gast beim Mittagessen nicht lange warten muss“, erzählt Josefa Knupe, die sich als Gastgeberin und Unternehmerin mit Leib und Seele bezeichnet. Wert wird auf gesundes Essen gelegt und darauf geachtet, woher die hochwertige Ware kommt. Sie kocht alles selbst, überwiegend vegetarisch und vegan, backt alle Kuchen, die aus ihrer Sicht schmecken wie bei Oma daheim.

Josis Klause, dort ist montags und dienstags Ruhetag, ist seit sechs Jahren auf ein Tagescafé umgestellt, geöffnet ist von 11 bis 18 Uhr. Mittagessen gibt es von Mittwoch bis Freitag. Samstags ist ab 9 Uhr geöffnet, es gibt Frühstück, zwischen 12 und 14 Uhr werden auch Flammkuchen gebacken.

Der Sonntag lädt zwischen 14 und 18 Uhr für einen Besuch zu Kaffee und Kuchen ein. Das Café hat innen 30 Sitzplätze, im Außenbereich kommen 22 dazu.

Eines der schmucken Pensionszimmer.

Eines der schmucken Pensionszimmer.

@bordograf