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: Jurymitglied für Kurzfilme werden

AnzeigeAm Freitag, 30. Oktober, geht es bei den Kinomobil-Filmen im Backsteinbau in Sulz um den Baden-Württembergischen Publikumsfilmpreis.
Von
sb/pm
Sulz am Neckar
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Die angehende Ordensschwester stellt sich im Kurzfilm "Eden" selbst auf die Probe, als sie zu ihrer Jugendliebe fährt.

Die angehende Ordensschwester stellt sich im Kurzfilm "Eden" selbst auf die Probe, als sie zu ihrer Jugendliebe fährt.

Filmschau BW

Die Filmschau Baden-Württemberg präsentiert jedes Jahr eine Auswahl herausragender Filme aus dem Ländle und prämiert diese in diesem Jahr vom 2. bis 6. Dezember in Stuttgart mit den bedeutenden Baden-Württembergischen Filmpreisen. Eine Auswahl nominierter Kurzfilme begibt sich auch auf die Reise nach Sulz am Neckar, und die Zuschauerinnen und Zuschauer können eine Wertung für ihren Lieblingsfilm abgeben. Damit können sie den Gewinner des Baden-Württembergischen Publikumsfilmpreises mitbestimmen. Los geht es in der Stadthalle im Backsteinbau, Bahnhofstraße 40 in Sulz am Neckar, am Freitag, 30. Oktober, um 19 Uhr.

„Zum zweiten Mal wird die Landesfilmschau auf zehn Spielorte erweitert – auch im ländlichen Raum“, schreiben die Veranstalter. Neben Sulz am Neckar sind das Kirchheim am Neckar (hier war die Vorführung schon am 16. Oktober), Eberbach (hier war die Vorführung am 22. Oktober), Schönau (26. Oktober), Ishofen (28. Oktober), Birenbach (6. November), Rheinstetten (13. November), Adelsheim (24. November), Bad Herrenalb (28. November) und Ebersbach-Weiler (29. November). „Das bedeutet: Ihr entscheidet mit eurer Stimme, wer den Baden-Württembergischen Publikumsfilmpreis in der Kategorie Kurzfilm gewinnt!“ Auf der Liste stehen fünf Filme.

Film 1: „Alte weiße Tischtennisbälle“ von Kira Held, Spielzeit 25 Minuten. „Als der schüchterne Thomas erfährt, dass sein Vereinskollege Bernd sich übergriffig gegenüber der jungen Spielerin Sarah verhalten hat, will er sich für einen fairen Umgang miteinander einsetzen. Doch seine unbeholfenen Versuche, Sarah zu ihrem Recht zu verhelfen, werden von allen Seiten torpediert.“

Film 2: „Anaïs“ von Jeanine Lang, Spielzeit sieben Minuten. „Anaïs kehrt nach vielen Jahren zum ersten Mal wieder in das alte Ferienhaus ihrer Familie nach Port Blanc zurück. Neben einer kleinen Reisetasche trägt sie auch eine Essstörung mit sich herum. (...) Gefangen in der Spirale ihrer Einsamkeit, glaubt Anaïs, den inneren Kampf allein führen zu müssen.“

Anaïs schleppt eine ganze Menge Probleme mit sich herum.

Anaïs schleppt eine ganze Menge Probleme mit sich herum.

Filmschau BW

Film 3: „Eden“ von Alexandra Konst, Spielzeit 26 Minuten. „Schwester Elizabeth lebt ein friedliches und gemeinschaftliches Leben im Kloster. Sie steht kurz vor dem Profess (...). Als ihre Jugendliebe Jonathan anruft, um ihr vom Tod seines Vaters zu erzählen, beschließt die junge Frau, zu ihm zu fahren und ihren Glauben auf die Probe zu stellen.“

Film 4: „Thea“ von Adrian Zacke, Spielzeit 15 Minuten. „Dieser Schwarz-Weiß-Film greift zentrale, zeitlose Themen der griechischen Mythologie auf: den Kampf zwischen Hingabe und Gewalt und den Wunsch, von etwas Höherem wahrgenommen zu werden. Protos sucht durch Gewalt und Blut die Anerkennung der Götter. Thea, seine Geliebte, will diesen Kreislauf beenden.(...) Ihr Pazifismus muss sich gegenüber toxischer Männlichkeit und blindem Glauben behaupten.“

Film 5: „The Nymph“ von Vanessa Stachel, Spielzeit zehn Minuten. „Nach einer vernichtenden Niederlage begegnet der verwundete Ritter Nicholas dem Wassernymph Ilo, dessen Magie heilen kann – allerdings auf Kosten der umgebenden Natur, die dadurch stirbt. Die beiden werden Freunde und schließlich ein Liebespaar. Ihre Beziehung nimmt eine unheilvolle Wendung, als Nicholas aus dem Krieg zurückkehrt und beginnt, Ilos magische Kräfte auszunutzen, um Gold und Reichtümer zu erschaffen.“