So gesund: Erstmals beim Osteopathen: Das sollte man wissen

Seriöse Osteopathen bieten keine Behandlungspakete zum Vorab-Kauf an.
Franziska Gabbert/dpa-tmnProbleme mit dem Rücken, Sportverletzungen und Co.: Viele Mediziner empfehlen Patienten eine Behandlung bei einem Osteopathen. Dort wird ganzheitlich und nur mit den Händen gearbeitet. Doch wie findet man eine gute Praxis? Der Berufsverband Osteopathie (BVO) rät, bei der Suche auf Qualifikation und Seriosität zu achten und auf das eigene Bauchgefühl zu hören. Denn eine vertrauens- und respektvolle Beziehung zum Therapeuten sei essenziell für den Behandlungserfolg.
Neulingen erklärt der BVO, worauf sie sich bei der osteopathischen Behandlung einstellen können:
Anamnese: Die erste Behandlung beginnt typischerweise mit einem ausführlichen Gespräch über Ihre Krankheitsgeschichte. Der Osteopath wird sich nach früheren Unfällen, aktuellen Beschwerden und Ihrer medizinischen Vorgeschichte erkundigen. Auch vorhandene Röntgenbilder oder CT-Ergebnisse helfen dabei, ein vollständiges Bild Ihrer Gesundheit zu erhalten.
Untersuchung: Danach wird der Osteopath Ihre Körperhaltung und Beweglichkeit überprüfen und Ihren Körper auf Auffälligkeiten abtasten. Dies hilft, versteckte Ursachen von Beschwerden zu identifizieren, die auf frühere Verletzungen oder Operationen zurückgehen können.
Kleidung: Für die Untersuchung und Behandlung ist es nicht erforderlich, sich vollständig zu entkleiden.
Keine Heilversprechen: Seriöse Osteopathen machen keine Heilversprechen und bieten keine Behandlungspakete an. Entscheidungen über weitere Behandlungen treffen sie nach sorgfältiger Bewertung des ersten Termins.
Kosteninformation: Ein verantwortungsbewusster Osteopath wird Sie über die ungefähren Kosten der Behandlung informieren. Dabei ist zu beachten, dass Osteopathie in der Regel keine Kassenleistung ist, aber einige Krankenkassen einen Teil der Kosten erstatten. Auf der BVO-Webseite kann man sich dazu informieren.









































