Musikum Lahr e. V.: Woche der offenen Tür
: „Musizieren ist wie ein Feuerwerk im Kopf.“

AnzeigeWer schon immer ein Instrument erlernen wollte oder einfach neugierig ist, wie der Unterrichtsalltag an einer Musikschule aussieht, hat jetzt die perfekte Gelegenheit dazu: Das Musikum Lahr e. V. lädt ab 21. September ein zur Woche der offenen Tür.
Von
Thomas Kroll
Lahr
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Früh übt sich: Im Musikum Lahr können  Schülerinnen und Schüler schon im jungen Alter alle möglichen Instrumente erlernen.

Früh übt sich: Im Musikum Lahr können Schülerinnen und Schüler schon im jungen Alter alle möglichen Instrumente erlernen.

Lena Dahms

Interessierte sind dazu eingeladen, in der Woche von Montag, 21., bis Freitag, 25. September, die Freie Musik- und Kunstschule Musikum Lahr in der Hansastraße 1 im Zentrum der Stadt zu besuchen und sich in Ruhe in den einzelnen Fächern der Musik und der Kunst umzuschauen. Die Anwesenheitszeiten und -tage der jeweiligen Lehrer finden sich auf der Homepage www.musikum-lahr.de. Dort ist auch eine Übersicht über die einzelnen Kurse aufgelistet – gestaffelt nach Altersklassen.

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Während der Woche der offenen Tür läuft der Unterricht ganz normal weiter. Eine tolle Chance für die Gäste, mit den Lehrern ins Gespräch zu kommen und sie kennenzulernen. Natürlich können auch Erfahrungen mit den anwesenden Schülern ausgetauscht werden. So wird der echte Unterrichtsalltag direkt erlebbar.

„Wir wollen Neugier für die Musik im Allgemeinen wecken“, beschreibt Eva Wohlfarth, die neu ins Leitungsteam gekommen ist, die Absicht der Aktion. Es sei längst bekannt, dass das Musikum für „Musik entdecken, Kreativität entfalten und Freude erleben“ stehe.

Für den Gründer des Musikums, Joachim Volk, hat Wohlfahrt nur lobende Worte übrig: „In den bestehenden 17 Jahren des Musikums wurde in familiärer Atmosphäre eine fundierte Grundlage gelegt, auf die wir aufbauen können.“ So habe man in Form von Schülerkonzerten mit verschiedenen Instrumenten im Konzertsaal bereits neue Akzente gesetzt.

Keinerlei Grenzen bei der Aufnahme neuer Schüler

„Ob jung oder alt – jeder ist bei uns herzlich willkommen“, verspricht Stephanie Volk, die ebenfalls dem Leitungsteam angehört. Die jüngste Schülerin – im Rahmen der musikalischen Früherziehung – sei sechs Monate jung, die älteste Instrumentalschülerin 73 Jahre. Es gebe ohnehin erfreulich viele erwachsene Schüler, die „sich mit dem Erlernen eines Instruments einen Kindheitstraum erfüllen möchten oder einen Wiedereinstieg beabsichtigen“.

Ganzjährig kümmern sich 22 fachlich qualifizierte und engagierte Lehrkräfte um die aktuell etwa 380 Schüler. Sie fühlen sich persönlich verantwortlich, lebenslange Freude an der Musik und der Kunst zu vermitteln. Im Zentrum des Interesses steht dabei immer der jeweilige Schüler mit seinen Neigungen und Begabungen.

Bereits seit vielen Jahren arbeitet das Musikum mit regionalen Musikvereinen sowie weiteren Institutionen sehr erfolgreich zusammen. „Für die Teilnahme an ,Jugend musiziert‘ gab es eine Kooperation im Ensemblespiel mit der Städtischen Musikschule“, verrät Marco Kaulke vom Leitungsteam. Deren Orchesterangebot können die Schüler des Musikums gerne wahrnehmen.

Die Voraussetzungen für digitales Lernen und Online-Unterricht sind längst geschaffen. Beispielsweise hat jeder Schüler einen über das Musikum finanzierten Zugang zu EARZ, um sich im Bereich Gehörbildung, Rhythmustraining und Musiktheorie über den Instrumentalunterricht hinaus weiterbilden und die Fähigkeiten vertiefen zu können.

Das Leitungsteam lädt zur Woche der offenen Tür ein (von links): Marco Kaulke, Eva Wohlfahrt, die von Joachim Volk die Öffentlichkeitsarbeit übernommen hat, und Stephanie Volk

Das Leitungsteam lädt zur Woche der offenen Tür ein (von links): Marco Kaulke, Eva Wohlfahrt, die von Joachim Volk die Öffentlichkeitsarbeit übernommen hat, und Stephanie Volk

Lena Dahms

Kaulke merkt an, dass es nicht nur um die fachliche, sondern auch um die persönliche und soziale Entwicklung der anvertrauten Schüler geht: „Eine musikalische Ausbildung fördert Eigenschaften wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Gedächtnisfähigkeit, Stetigkeit oder auch das Dranbleiben, wenn es einmal schwerer wird.“

Er fügt an: „Musik hören und insbesondere Musizieren ist aber auch wie ein Feuerwerk im Kopf, es verbessert die geistigen Fähigkeiten und trägt zur Steigerung der Lebensqualität bei.“ Dies sei wissenschaftlich belegt. Für einen guten Start bietet das Musikum ausführliche Beratungen und eine kostenlose Schnuppereinheit an.

Damit das Musikum seine erfolgreiche Arbeit fortsetzen kann, hilft der hauseigene Förderverein „Pro Musikum“ regelmäßig mit neuen Instrumenten oder sonstigen Zuschüssen aus. Selbstverständlich freut sich der Förderverein sehr über neue Mitglieder.

Gutschein verschenken

Toller Geschenktipp: Wer seinen Liebsten ein ganz besonderes Präsent überreichen möchte, kann einen Gutschein für eines der attraktiven Angebote des Musikums, unter anderem für musikalische Früherziehung oder Instrumentalunterricht, verschenken.