20 Jahre Röderer Wärmetechnik
: „Sommermärchen“ im doppelten Sinne

AnzeigeDie Firma Röderer Wärmetechnik in Oberschopfheim hat jüngst ihren 20. Geburtstag gebührend gefeiert. Der Familienbetrieb ist seit 2006 stets gewachsen – und längst noch nicht am Ende.
Von
Thomas Kroll
Friesenheim
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Die ganze Belegschaft freut sich über das 20-jährige Bestehen der Firma.

Die ganze Belegschaft freut sich über das 20-jährige Bestehen der Firma.

Röderer

Familie, Freunde, Kunden: Sie alle genossen neulich, am Stammtisch von „Röderer Wärmetechnik“ in der Hebelstraße, das „20-Jährige“. Ein fröhliches Fest, zu dem Firmengründer Edwin Röderer und seine Ehefrau Barbara eingeladen hatten. Dabei gab es kulinarische Schmankerl, aber auch andere Leckerbissen – in Form von exzellenter Musik und bester Unterhaltung, präsentiert von Helmut „Hämme“ Dold und seiner Frau Diana. Ob Trompetensolo oder Mutterwitz: Alles passte bestens zum Firmenjubiläum – und zur lauen Sommernacht.

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Edwin Röderer erinnerte daran, wie er 2006 die Chance beim Schopf ergriff, mit damals bereits 43 Jahren noch eine eigene Firma zu gründen. Es war, die Zeit des „Sommermärchens“, der Fußball-WM in Deutschland – auch deshalb, so sagt er, werde ihm das Gründungsjahr stets in bester Erinnerung bleiben. Mehr als 20 Jahre war er bis dahin bei der Firma Hangs in Schutterzell tätig gewesen, ehe diese ihren Betrieb einstellte. Röderer griff zu: Er übernahm den kompletten Kundenstamm und machte sich zum 1. Juni mit der Firma „Röderer Wärmetechnik“ selbstständig.

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Edwin Röderer und seine Frau Barbara haben die beeindruckende Firmenhistorie von Anfang an gemeinsam erlebt.

Edwin Röderer und seine Frau Barbara haben die beeindruckende Firmenhistorie von Anfang an gemeinsam erlebt.

Röderer

Bescheiden die Anfänge. „Es begann in den eigenen vier Wänden“, weiß Ehefrau Barbara noch gut, inzwischen seit 34 Jahren mit Edwin Röderer verheiratet und von Anfang an im Betrieb mit an Bord. Das Büro war zunächst im eigenen Wohnhaus in der Beethovenstraße 8 eingerichtet, das Lager im Schopf des elterlichen Anwesens in der Lahrstraße, mit dabei ein langjähriger Arbeitskollege. „So fing es an“, sagt Edwin Röderer.

Schon bald expandiert Röderer Wärmetechnik

Der Start glückte, schon bald stießen neue Mitarbeiter hinzu. Nach fünf Jahren dann die Chance, in der Hebelstraße, unweit der B 3, ein leerstehendes gewerbliches Gebäude zu erwerben. Früher war darin ein Fitnessstudio untergebracht, davor ein Teppichgroßhandel. Nach Rücksprache mit Bauexperten wurden Grundstück und Gebäude 2011 gekauft: „Nun war alles viel größer. Büro, Werkstatt und Materiallager standen plötzlich auf 700 Quadratmetern: Da war qualitativ ein ganz anderes Arbeiten möglich.“

Schon bald wuchs die Firma weiter – und wurde ein echtes Familienunternehmen. 2015 kam Tochter Laura als weitere Kraft ins Büro, 2017 stieß auch Sohn Lukas hinzu, ihr Zwillingsbruder, beide heute 31. Dieser hatte da bereits eine abgeschlossene Elektroausbildung in der Tasche, er entschloss sich zu einer weiteren Ausbildung in SHK – Sanitär, Heizung, Klima. Auf den Gesellenbrief ließ er erfolgreich die Meisterprüfung folgen, samt weiterer Schulungen. So hat er den Kälteschein erworben und ist Fachmann im Umgang mit Wärmepumpen oder Entkalkungsanlagen. Dies hat das Portfolio des Betriebs, wozu auch Gas-, Öl- und Pelletsheizungen zählen, deutlich erweitert. Auch Badsanierungen gehören zum Programm, zudem werden kleinere Blechnerarbeiten verrichtet. Gut der Kundenstamm: von Lahr und Ringsheim über Oberkirch bis Oberharmersbach. Auch Edwins Bruder Martin, einst bei Badenova tätig, arbeitet im Ruhestand noch gerne mit.

Mit sieben Mitarbeitenden sieht Edwin Röderer den Betrieb gut aufgestellt: „Wir sind sogar auf der Suche nach einem Kundendienstmonteur.“ Die Geschäftslage sei hervorragend – und die Zukunft gesichert. Sohn Lukas steht als Nachfolger bereit.