Firmengeburtstag in Schopfheim
: 55 Jahre Seger Elektro Schopfheim

AnzeigeAm 25. September wird am Firmensitz in Gündenhausen gefeiert.
Von
Alexander Anlicker
Schopfheim
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Seit 15 Jahren prägt der stattliche Unternehmenssitz von „Seger Elektro“ den Ortseingang in Gündenhausen.

Seit 15 Jahren prägt der stattliche Unternehmenssitz von „Seger Elektro“ den Ortseingang in Gündenhausen.

Ines Bode

Die Vorbereitungen anlässlich des Firmengeburtstags „55 Jahre Seger Elektro“ laufen seit Wochen: Die Erfolgsgeschichte des Familienunternehmens begann in Geschwend, entwickelte sich stetig weiter und bekam manch Wachstumsschub – am Freitag, 25. September, wird der Geburtstag am jetzigen Firmensitz in Gündenhausen gebührend gefeiert.

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Das Festprogramm beginnt um 14 Uhr mit dem „Tag der offenen Tür“, der Einblicke ins Unternehmen ermöglicht und von „jeder Menge guter Energie“ gespickt ist. Passend dazu ist für 16 Uhr der Fachvortrag „Stromspeicher – kompakt und verständlich erklärt – Sicherheit, die sich rechnet“ anberaumt. Ab 18 Uhr erläutert Energie-Experte Felix Goldbach die Frage „Warum Elektrifizierung die einzige Antwort auf die Energiekrise ist“.

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Ab 20 Uhr steigt eine große Feier samt energiegeladener Party mit DJ Fussi. Das Besondere: Die Bewirtung dient einem guten Zweck. Der Ortsverein des DRK sorgt für die Verpflegung. Mit Speis und Trank werde das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder zu hundert Prozent unterstützt, heißt es seitens der Gastgeber. Schon vor geraumer Zeit lud Daniela Seger zur virtuellen „Jubiläumsreise“ ein. „Darf ich vorstellen“, hieß es, um auf den Schwiegervater und Firmengründer Helmut Seger zu lenken. Mit drei Brüdern wuchs er in einer Arbeiterfamilie in Utzenfeld auf. Schon als Lehrling stand fest, er wolle sein eigener Chef werden. Ein Ziel, das er mit Fleiß und Durchhaltevermögen verfolgte. Immer an seiner Seite stand Ehefrau Luzia. In der Hoffnung, dass eines der Kinder den Betrieb übernehmen, „war Helmut nicht zu bremsen“.

1976 kamen zwei Gesellen hinzu, die lange dabeiblieben. Das Ladengeschäft wuchs, Garagen und eine Werkstatt folgten. 1989 wurden neue Parkplätze geschaffen. Im Jahr 1995 absolvierte Bruno Seger die Meisterprüfung im Handwerk, die Basis für seine spätere unternehmerische Verantwortung. Auch seine Frau Daniela war mittlerweile nach Umschulung zur Bürokauffrau im Boot. Das Jahr 2001 markierte den Wachstumsschritt: „Seger Elektro“ übernahm die Elektroinstallationssparte der Firma Villringer in Schopfheim. 23 Mitarbeiter wechseln zu Seger. In diesem Jahr feierte das Unternehmen das 30-jährige Bestehen. Verbunden mit dem Einzug in die Geschäftsräume in der Hauptstraße. Mit den 2000er Jahren ging der Ausbau der Zukunftsfelder Photovoltaik, regenerative Energien und Schaltschrankbau einher. Allesamt Bereiche, die zu wichtigen Säulen avancieren.

Man schreibt das Jahr 2010: Der Neubau an der Wiese 2 in Gündenhausen nimmt mit modernen Büroräumen, dem großzügigen Lager und der eigenen Fertigung von Schaltschränken Gestalt an. Im Jahr darauf bezieht die Mannschaft die durchkonzipierten Räumlichkeiten. Ein weiteres Jahr später steht das 40-jährige Bestehen ins Haus.

Im Oktober 2020 dann der nächste Meilenstein – Fels müsste man sagen: Seger Elektro übernimmt den Geschäftsbereich Automation der Firma Benninger in Zell. 31 Arbeitsplätze werden gesichert. Aus dieser Übernahme entstand die heutige „Seger Automation“.

Weitere sechs Jahre danach blickt die Familie auf eine 55-jährige Unternehmensgeschichte zurück. Gleichzeitig steht die dritte Generation in den Startlöchern. Heute liegen die Schwerpunkte auf Gebäudetechnik, Automation, regenerativen Energien, Planung und Service. Die Seger-Gruppe beschäftigt rund achtzig Mitarbeiter. Aus einem kleinen Elektrohandwerksbetrieb ist ein modernes Familienunternehmen mit einem breiten technischen Leistungsspektrum geworden.