Anzeige: Vorrundenstart WKG Weitenau-Wieslet (Ringer)

Der Fanclub „Roddies“ ist bekannt für sein großes Engagement, die WKG-Ringer zu Höchstleistungen zu peitschen.
Rolf RombachDie Sommerpause neigt sich in vielen Bereichen dem Ende entgegen. Für die Ringer läuft hingegen die Vorbereitung auf Hochtouren und bei der WKG Weitenau-Wieslet steigt die Vorfreude auf die neue Saison.
Auch in diesem Jahr geht die WKG mit zwei Aktiv-Mannschaften sowie zwei Nachwuchs-Teams an den Start und möchte ihren Zuschauern wieder spannenden, attraktiven und vor allem leidenschaftlichen Ringkampfsport bieten.
Erste Mannschaft tritt in der Regionalliga an
Die erste Mannschaft tritt erneut in der Regionalliga Baden-Württemberg an. In der höchsten baden-württembergischen Liga erwartet das Team eine anspruchsvolle Runde mit starken Gegnern und zahlreichen engen Begegnungen, wie der neue Vorsitzende des TuS Weitenau, Simon Dürr, erwartet.
Die Mannschaft verfügt dabei über eine interessante Mischung aus erfahrenen Leistungsträgern und jungen, ambitionierten Ringern aus den eigenen Reihen. Gerade diese Kombination ist eine der großen Stärken der WKG: Erfahrene Athleten geben ihre Routine weiter, während die Nachwuchsringer immer mehr Verantwortung übernehmen und sich auf der großen Bühne beweisen können.
Auch die zweite Mannschaft bildet einen wichtigen Bestandteil des WKG-Konzepts. Sie startet in der Landesliga Südbaden und bietet insbesondere den jüngeren Ringern die Möglichkeit, wertvolle Wettkampferfahrung zu sammeln und sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Gleichzeitig sorgt die Reserve für die notwendige Breite im Aktivenbereich und stellt damit einen wichtigen Baustein für die Zukunft der WKG dar.
Einzig in den schweren beiden Klassen haben die Kleinwiesentäler weiterhin Luft nach oben. Trainer Adrian Recorean (98/ 130 Kilogramm Freistil) hängt daher nochmal eine weitere Saison dran – mit bald 50 Jahren. Dafür sind in anderen Bereichen Verstärkungen gekommen. Da Simon Dürr nun neben der Matte aktiver ist, hat er im vergangenen Dezember seinen Rückzug aus der Mannschaft verkündet, was die Fans und vor allem die „Roddies“ mit viel Applaus quittierten.

Vom Nachwuchsringer zur Stammkraft: Eigengewächs Noah Dürr (hinten) hat sich im Regionalliga-Team der WKG etabliert.
Rolf RombachAls Nachfolger konnte der Wunschkandidat der WKG gefunden werden: Felix Anselm vom TSV Kandern, mehrfacher Teilnehmer an Deutschen Meisterschaften und 2024 sowie 2025 Bronzegewinner der deutschen U20-Meisterschaften, soll im Greco-Limit bis 66 und 71 Kilogramm an den Start gehen. Vom TuS Adelhausen kommt Nachwuchsringer Laurenz Tscheulin (77/ 71 kg Freistil). Als Ergänzung zu Vitali Bunici kommt mit Alexander Semisorow vom Bundesligisten ASV Mainz ein lokaler Freistil-Experte zurück. „Dadurch werden wir schwerer einzuschätzen sein“, freut sich Dürr über den Haltinger.
Rückhalt der Fans ist immer gegeben
Obwohl Ringen eine Einzelsportart ist – die Mannschaftsversion ist nochmal ein ganz anderes Pflaster, auf dem die WKG sehr gerne unterwegs ist. Vor allem zuhause in Höllstein und in der Halle in Tegernau genießen die Kämpfer großen Rückhalt der Fans. So werden die letzten Reserven mobilisiert und der Kopf entscheidet über Sieg und Niederlage des Einzelnen, was dann aber auch die Mannschaft beeinflussen wird.
Vor allem in der Regionalliga kann nach zehn Begegnungen eine Wertung am Ende über Sieg, Unentschieden oder Niederlage des Teams entscheiden. Nicht ganz so eng wird es in der Bezirk- und Kreisjugendliga Oberrhein werden, wo die beiden Schüler-Teams der WKG hauptsächlich Erfahrungen sammeln sollen.
Ein besonderer Dank der WKG Weitenau-Wieslet gilt vor dem ersten Saisonkampf den zahlreichen Helfern, Sponsoren, Unterstützern und natürlich den Fans. Die Heimkämpfe in der Wiesentalhalle in Höllstein und der Mehrzweckhalle Tegernau sind für die Ringer stets etwas Besonderes. Eine volle Halle, lautstarke Unterstützung und die bekannte Begeisterung rund um die WKG sind der Garant für einen spannenden Wettkampfabend.
