Anzeige: Stettemer Strooßefescht

Ehrenamt mit Herzblut: Die Organisatoren vom Verein Stettemer Strooßefescht sorgen mit vielen fleißigen Helfern für den reibungslosen Ablauf der 51. Auflage.
Veronika Zettler„Me freut sich, wenn’s wieder dagege goht“, bringt es Kai Fiacsan, erster Vorsitzender des Vereins Stettemer Strooßefescht, am Mittwoch auf den Punkt. Im Ortskern von Stetten herrscht zu diesem Zeitpunkt bereits emsiges Treiben: Bunte Wimpel und Lichterketten werden gespannt, Stände hergerichtet und die diesmal größere, professionellere Bühne aufgebaut.
Wenn am kommenden Wochenende, 5. und 6. September, die 51. Auflage über die Bühne geht, blickt der Ort auf eine lange Tradition zurück. Das 1974 erstmals gefeierte Strooßefescht, das nur durch Corona pausieren musste, hat nichts von seiner Anziehungskraft verloren: Mehrere Tausend Besucher aus nah und fern werden erwartet, um zwei Tage lang ein Fest zu erleben, das weit über die Ortsgrenzen hinaus Kultstatus genießt.
Freiwillige Helfer packen kräftig mit an
Dass eine solche Großveranstaltung reibungslos gelingt, ist dem unermüdlichen Einsatz vieler freiwilliger Helfer zu verdanken. Auch die Nachbarn haben ihre Dauerparkplätze geräumt und tragen das bunte Treiben mit großem Verständnis mit.
Im Organisationsteam greifen alle Rädchen ineinander: Neben dem Vereinsvorsitzenden Kai Fiacsan lenken die zweite Vorsitzende Jasmin Breitenfeld, Kassierer Veit Biersack und Schriftführer Marc Wagner die Geschicke. Unterstützt werden sie von Christian Ofenheusle, der den Kontakt zu den Sponsoren hält, für deren Unterstützung die Organisatoren besonders dankbar sind, sowie Ronny Lindmeier, der auf den Social-Media-Kanälen Lust auf den Trubel macht.
Was das Strooßefescht auszeichnet, ist das tiefe Miteinander. „Wir können uns blind aufeinander verlassen, jeder ist für den anderen da“, beschreibt Jasmin Breitenfeld den Zusammenhalt. Für die gebürtige Stettemerin ist der Anlass pures Vergnügen: Schon von Kindesbeinen an war sie auf dem Fest mit dabei. Damals sei es der krönende Abschluss der Sommerferien gewesen; heute treffe man dort viele Menschen, die man lange nicht gesehen habe. Für sie bedeute das Fest Heimat, Wurzeln, Freude und Gemeinschaft – und damit wohl das, was viele Besucher mit dem Strooßefescht verbinden.
Auch Kassierer Veit Biersack hebt das starke ehrenamtliche Engagement hervor: Obwohl der enorme Aufwand komplett in Eigenregie gestemmt wird, herrsche bei allen beste Laune. Alle Vereine seien mit Herzblut dabei – und die enorme „Druggete“, die am Samstagabend in den Festgassen herrscht, gebe es schließlich bei keinem anderen Fest im Landkreis.
Insgesamt 31 Teilnehmer sorgen für buntes Treiben
Bevor es losgeht, steht am Samstag um 10 Uhr noch die sicherheitsrelevante Abnahme der Infrastruktur an. Insgesamt 31 Teilnehmer, davon rund zwei Drittel Vereine, sorgen dann in den Gassen für ein umfangreiches Angebot. Erstmals dabei ist die Soggeflicker-Clique, während die Wiler Zipfel nach einjähriger Pause wieder mit von der Partie sind. „Neue Vereine sind immer willkommen“, so Jasmin Breitenfeld.
Von Hirschgulasch bis Baumstriezel
Kulinarisch setzt man voll auf Qualität: Die Palette reicht von Güggeli, Churros und Hirschgulasch über frische Cordon bleus bis zu Schokofrüchten, Waffeln und natürlich den beliebten Baumstriezeln der Siebenbürger Sachsen – einem Klassiker, vor dem sich oft lange Schlangen bilden. Wie Marc Wagner und Jasmin Breitenfeld betonen, wird fast alles von den Vereinen selbst gemacht und frisch zubereitet. Das Programm verspricht Unterhaltung für jedes Alter. Nach dem Fassanstich am Samstag um 14 Uhr, musikalisch begleitet von der Tschäddärä Gugge, rocken ab 19.30 Uhr „Die Zwei and Friends“ aus dem Raum Müllheim die Bühne. Für Kinder gibt es ebenfalls reichlich zu unternehmen, darunter Karussellfahrten und Dosenwerfen. Überdies lockt wieder die Tombola der TuS-Jugend. Gefeiert wird am Samstag von 14 bis 1.30 Uhr sowie am Sonntag von 10 bis 23 Uhr.






