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: Germane Fescht in Mambach

AnzeigeVor 40 Jahren wurden die Germane Mambach gegründet.
Von
Adrian Steineck
Zell
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Von Freitag bis Sonntag locken urige Attraktionen für Klein und Groß.

Von Freitag bis Sonntag locken urige Attraktionen für Klein und Groß.

Wolfgang Darsch

1981 war es, als bei einem Familienfest eine wohl bierselige Idee aufkam: germanische Sitten bei einem urigen Fest aufleben zu lassen. 1986 folgte die offizielle Gründung des Vereins „Germane Mambach“ – heute blicken die Initiatoren auf das 40-jährige Bestehen mit 395 Mitgliedern zurück und freuen sich auf die nächste Auflage.

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Mit Stolz das 40-jährige Bestehen feiern

Anders als in den Anfangsjahren präsentieren die Mitglieder heute mit Stolz ihre Errungenschaften. Denn laut Chronik habe zunächst kaum Mut bestanden, mit einem Fell bekleidet durch den Ort zu laufen, da die Einwohner die Sache skeptisch sahen.

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Mittlerweile dürften viele, die sich auswärts als Mambacher zu erkennen geben, auf das weithin bekannte Fest mit Kultstatus angesprochen werden.

Die anfängliche Feierei fand im Birkenwald statt, später diente das „Eichenbrändle“ als Kulisse. Seitdem werden an dem lauschigen Platz hunderte von Gästen begrüßt, im Jahr der Vereinsgründung sollten es bereits 300 sein. Viele Namen gelte es zu nennen, die sich in den vier Jahrzehnten für das Wachsen des Germanefestes stark gemacht haben.

In wohl jeder Hinsicht wurde am Konzept und an der Infrastruktur gefeilt, um aktuell ein Germanedorf zu bieten, das sich wahrlich sehen lassen kann. Und damit nicht genug: Ein Kapitel des virtuellen Vereinsauftritts widmet sich fundiert der Geschichte der namhaften Ureinwohner. Wenn sie nicht zu Felde zogen, verbrachten sie viel Zeit mit Jagen. Noch mehr allerdings mit Nichtstun und Schlafen. Ausgenommen das Essen.

Speziell die Tapfersten und Kriegslustigsten sollen Faulenzer gewesen sein. Die Sorge für Haus, Hof und Feld verblieb Frauen, den Alten und Schwachen. Nicht zu vergessen das Trinken. Saft aus Gerste oder Weizen war derart beliebt, dass er in Trunksucht mündete. Ein Laster, mit dem die starken Männer leichter zu besiegen waren als mit Waffen, wie es heißt.

Schon Monate im Voraus beginnt die Vorbereitung

„Angefressen“ indes seien zahlreiche Mitglieder, denn die anfallenden Arbeiten gehen mit Spaß und Freude einher. Mit jedem Fest steige die Zahl der Attraktionen. So kamen irgendwann auch eine Kulturhütte und ein Metbrunnen hinzu. Auch dem Eingangsbereich galt seit jeher Aufmerksamkeit. Neuigkeiten gehören zum Germanefest dazu. „Lasst euch überraschen“, sagen die Gastgeber im Gespräch mit unserer Zeitung.

Ohnehin sei ein Fest geboten, das seinesgleichen suche. Bereits Monate im Voraus beginnen die Vorbereitungen. Besonders die Verwandlung des am Waldrand gelegenen Festplatzes in ein germanisches Dorf erfordere hunderte von Arbeitsstunden, bis alles fertig und für das Fest bereit sei. Doch durch den riesigen Einsatz der vielen engagierten Helfer sei dies schon fast ein eigenes Spektakel.

Das Programm

31. Juli bis 2. August, Eichenbrändle, Germane Fescht, Freitag ab 20 Uhr mit Tanzband, Lagerfeuer, Feuershow. Samstag ab 18 Uhr, Festumzug, Dreikampf und Programm. Sonntag 11 bis 18 Uhr mit Frühschoppenkonzert und urigem „Germane-Gelage“ für jedermann. Danach Vorstellung altertümlichen Handwerks und Kinderprogramm